Dazwischen bist du

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Zwischen Kurznachrichten und kurz mal eben zwischendurch

sehne ich mich nach langanhaltend, einmal die Luft anhalten, alles ausschalten.

Zwischen Illusionen und falschen Versprechen sehne ich mich nach ein bisschen Echtheit,

nach etwas Realität, die länger als nur für eine Momentaufnahme besteht.

Zwischen Hetzen und Vergessen sehne ich mich nach etwas Priorität,

etwas jetzt sofort statt später,

einem Ort, der nicht zwischen Tür und Angel liegt,

etwas, woran ich festhalte, ohne dass es sich verbiegt.

Zwischen Innovation und ständiger Neuartigkeit,

sehne ich mich nach Beständigkeit, nach etwas, das bleibt.

Und dann kommst du ins Spiel und änderst die Regeln,

zwischen all den Voicemails bist du der Brief, den ich schreib,

neige zu Abkürzungen, doch du bist der Umweg, den ich nehme

und zwischen Smalltalk und Höflichkeitsfloskeln

bist du das „bis in die frühen Morgenstunden“,

bist du das „erzähl mir von dir, ich will alles wissen“.

Zwischen Verdrängen und Aufschieben bist du

das echte Vermissen,  24/7 in meinem Kopf.

Zwischen Beeilen und „ich muss noch schnell“

bist du die Atempause, die ich so dringend brauche,

laufe vor vielem davon, aber auf dich zu,

bist das Ziel inmitten lauter Sackgassen und Einbahnstraßen,

bist die Konstante inmitten all meiner Phasen

 

Und so halte ich an dir fest und hoffe, dass daraus langanhaltend wird

und dass daraus dauerhaft wird

und egal, wohin uns die Schnelle der Zeit auch treibt

hoffe ich, dass du es bist, was bleibt!

 

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