„Me Time“- über die Kunst alleine, aber nicht einsam zu sein 

 

 

Ich kenne so viele Leute, die immer unter Menschen sein müssen und früher war ich ganz genauso. Jede Sekunde musste verplant sein und am besten immer in Gesellschaft. Inzwischen habe ich mich in der Hinsicht stark verändert. Ich genieße es total, Momente für mich zu haben. Natürlich liebe ich meine Freunde und Familie, aber es tut manchmal einfach gut, seinen eigenen Gedanken nachzuhängen, eigenen Bedürfnissen nachzugehen ohne Rücksicht nehmen zu müssen und einfach mal durchzuatmen. Und ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass man das kann. Denn wenn man sofort Einsamkeit verspürt, sobald man alleine ist, ist das meiner Meinung nach ein Zeichen, dass irgendwas nicht im Reinen ist. Denn sonst kann es total schön sein, mal Zeit nur mit sich zu verbringen. Ein paar Dinge, die ich inzwischen ab und zu total gerne ohne Gesellschaft mache, sind:

 

Kaffee trinken: Früher hätte ich mich wohl nie alleine in ein Café gesetzt. Ich komme auch aus einer „Kleinstadt“, in der man quasi jeden kennt und da wäre es mir irgendwie unangenehm gewesen. Seitdem ich in Bonn wohne, gehört das für mich total dazu. Ich arbeite gerne bei einem Kaffee und sowieso ungern zuhause. Natürlich auch gerne mal mit „Study Buddies“ zusammen, aber es macht mir überhaupt nichts, alleine im Café zu sitzen- ganz im Gegenteil, produktiver bin ich so auf jeden Fall  🙂

 

 

Spazieren: Einfach spontan am Rhein spazieren, eine Runde durch die Stadt gehen oder ähnliches. In Ruhe nachdenken klappt dabei viel besser und da braucht es nicht immer eine Begleitung. Manchmal gehe ich einfach kurz nur eine kleine Strecke, um etwas frische Luft zu schnappen und Bewegung zu kriegen.

 

 

Gemütlicher Abend: Warum braucht man für einen Netflix oder DVD Abend immer eine Verabredung? Manchmal ist es auch schön, frei über den Film entscheiden zu können und nicht erst eine Diskussion darüber führen zu müssen- und Schokolade teile ich auch gar nicht sooo gerne 😀

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Sport: Ich persönlich gehe total gerne alleine trainieren und verstehe die Leute nicht, die eine(n) Trainingspartner/-in als Motivation brauchen. Sowieso höre ich am liebsten Musik beim Sport und ziehe gerne mein eigenes Programm durch. Ab und zu mal eine Begleitung zu haben finde ich schön, aber für mein alltägliches Training habe ich eigentlich lieber meine Ruhe 🙂

 

Ich finde es inzwischen super wichtig, Zeit für mich zu haben. Das war wie gesagt früher anders, und ist auch bestimmt nicht für jeden so. Aber ich persönlich bin richtig ausgepowert, wenn ich nie mal Momente alleine habe. So sehr ich Zeit mit Freunden genieße, manchmal tut es einfach super gut komplette „Me Time“ zu haben. Ich finde es auch toll, wenn Leute alleine verreisen und möchte das irgendwann in Zukunft auch mal machen (vielleicht erstmal zur Gewöhnung nur einen kleinen Kurztrip).
Wie seht ihr das, braucht ihr auch diese Auszeiten oder seid ihr lieber immer unter Menschen? 🙂

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