Gründe für Sport, die nichts mit der Figur zu tun haben

Wer mich ein bisschen kennt weiß, dass ich so ziemlich jeden Tag Sport mache. Früher war es laufen, heute ist es Gewichttraining. Und wer schon mal im Fitnessstudio war oder ein bisschen vertraut mit der (Body Building und Fitness) Szene ist weiß, dass es sich teilweise um ein ganz schön oberflächliches Getue handeln kann. Ich muss zugeben, als ich mit dem Krafttraining angefangen habe (das war so ca. vor 1,5 Jahren) fand ich den Gedanken auch interessant, dass man seinen Körper „formen“ kann. Tatsächlich ging es mir damals eher ums Zunehmen als ums Abnehmen, dennoch hat sich meine Meinung inzwischen geändert: Ich will mich komplett distanzieren davon, Sport für mein Äußeres zu machen. Ich habe andere, wichtigere Gründe, die mich dazu antreiben und Schönheitsideale sind keine mehr davon. Ich will nicht sagen, dass Sport nicht beim Ab- oder Zunehmen helfen kann und es ist total okay, wenn man diese Absichten hat (sofern es im gesunden Maß ist natürlich), aber ich denke 1. dass das alleine keine Basis für Motivation darstellt-wer Sport immer gehasst hat, wird bessere Wege zum Abnehmen finden, denn man kann auch so viel Aktivität in den Alltag integrieren, ohne sich zu „quälen“. Und 2. will nicht jeder der Sport treibt seinen Körper damit verändern- so schwer das für manche einzusehen ist. Deswegen dachte ich mir, ich teile mal meine persönlichen Gründe- kein Abnehmen, kein Zunehmen, nichts Äußerliches- weil so viel mehr dahinter steckt als Oberflächlichkeit 🙂

 

  1. Ausgeglichenheit

Das ist sicherlich Charaktersache, aber ich bin grundsätzlich ein eher unruhiger Mensch- sowohl körperlich, als auch innerlich. Ich kann schwer lange Zeit stillsitzen und mein Körper schreit häufig nach Bewegung. Es tut mir unfassbar gut, richtig ausgepowert zu sein. Und auch bei Stress hilft mir Sport, innere Unruhe abzubauen. Durch meine tägliche Sporteinheit bin ich somit sowohl körperlich als auch innerlich ausgeglichener- das spüre sowohl ich, als auch mein Umfeld 😀

 

  1. Erfolgserlebnisse

Sei es laufen oder Kraftsport, wer beständig an etwas dranbleibt, wird Fortschritte sehen. Wer von Grund auf ein eher ehrgeiziger Mensch ist, der braucht Erfolgserlebnisse. Und beim Sport hat man es (zum Großteil) selbst in der Hand. In der Uni/bei der Arbeit und im Alltag kann man manchmal die Umstände nicht bestimmen, da spielen viele Faktoren mit ein. Aber beim Sport- solange man körperlich gesund ist- kann man die Kontrolle über den eigenen Fortschritt übernehmen. Und es ist toll zu sehen, wozu der Körper in der Lage ist, wenn man ihn fordert.

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  1. Selbstbewusstsein

Ich weiß noch, als ich vor eineinhalb Jahren angefangen habe mit Kraftsport, habe ich mich unfassbar unwohl gefühlt im Freihantelbereich. Mit der Zeit ist das verschwunden. Und nicht nur im Fitnessstudio, auch außerhalb habe ich gemerkt, dass mein Selbstbewusstsein gewachsen ist. Es hat nichts damit zu tun, ob sich mein Körper verändert hat, sondern ist einfach ein inneres Gefühl. Ich weiß inzwischen viel besser, was ich kann, was ich will, wie ich mich durchsetze und für mich einstehe. Ja, ich habe da noch einen längeren Weg vor mir, da ich von Natur aus sehr unsicher bin, aber ich habe wirklich riesige Veränderungen bemerkt- und diese verdanke ich tatsächlich zu großen Teilen dem Sport.

Für mich sind diese Aspekte alle in den Vordergrund gerückt, sie haben an Wichtigkeit und Bedeutung gewonnen und meine „äußerlichen“ Ziele in den Schatten gestellt. Wie ist das bei euch, was sind eure persönlichen Motivationsfaktoren und Beweggründe zum Sport? Schreibt es mir gerne in die Kommentare 🙂

 

 

Ein Gedanke zu „Gründe für Sport, die nichts mit der Figur zu tun haben“

  1. Ich finde auch, dass man sich durch Sport einfach so viel wohler in seinem Körper fühlt! Nicht weil man besser aussieht usw. sondern einfach, weil man in Bewegung ist/war und man danach nach dem Duschen sich einfach so gut fühlt 🙂
    Liebe Grüße ❤

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