Warum Neid und Glück nicht zusammen passen…

„No one is you and that is your power“

…heißt es so schön! Aber auch wenn einem überall zur Selbstliebe, Individualität und Einzigartigkeit geraten wird, lässt sich das nicht immer so leicht verinnerlichen. Denn im Widerspruch dazu steht, dass der Alltag doch immer auf Vergleiche aufbaut. Sei es bei Noten, Wettkämpfen, auf dem Arbeitsmarkt, bei der Arbeit selbst…wir sind einem ständigen Messen von Talenten, Kräften und Können und einem ständigen Vergleich von unseren inneren und äußeren Eigenschaften im Verhältnis zu dem der Mitmenschen ausgesetzt. Durch soziale Medien ist das Phänomen wohl noch größer geworden, man sieht sich nun weltweit sämtlichen Menschen gegenübergestellt, bekommt viel tiefere Einblicke in das Leben anderer, ist noch mehr Bewertung und Urteilen und eben Vergleichen ausgesetzt. Ich glaube nicht, dass das immer nur etwas Schlechtes ist. Ein bisschen Wettkampf und die Chance zu schauen, wo man im Verhältnis zu anderen so steht, das kann auch Spaß machen, einen motivieren, an sich zu arbeiten und einen somit weiterbringen. ABER: sobald es darin endet, dass man in ständiger Unzufriedenheit mit sich und im Neid gegenüber anderen lebt, ist es ungesund. Denn bei all diesen Vergleichen sollte man eins nicht vergessen: bei sich zu bleiben, zu wissen wo man selbst eigentlich steht, wofür man auch steht und sich dabei auch treu zu bleiben.

Wie heißt es auch noch so schön?

„Another woman’s beauty is not the absence of your own“

Und das zählt meiner Meinung nach nicht nur für Schönheit, sondern auch für Talent, für Erfolg, für einen tollen Charakter…Und ganz abgesehen davon natürlich auch nicht nur für Frauen 😀

Statt also mit Neid und Missgunst auf andere zu schauen, sollten wir bewundern können und uns viel mehr inspirieren lassen, wir sollten gönnen können und anerkennen, das jede(r) einzigartig ist. Dass – und das klingt immer etwas platt, aber es ist einfach so wahr- jede(r) auf seine Art großartig ist. Wir sollten statt mit Biss zu versuchen, jemand anders zu sein, lieber schauen, was uns eigentlich zu uns selbst macht. Und vor allem: was uns glücklich macht.

Denn am Ende des Tages geht es doch gar nicht darum, wer am schönsten/reichsten/beliebtesten/erfolgreichsten…wirkt, sondern wer am glücklichsten ist! Und ich bin mir sicher, dass das diejenigen sind, die sich nicht immer vergleichen und neiderfüllt auf andere blicken. Sondern diejenigen, die wissen, wer sie sind und was eben diese einzigartige Person mit Glück erfüllt.

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