Über Ziele, Wünsche und Veränderungen: 2018

Ein aufregendes Jahr ist zu Ende gegangen. Ich habe unglaublich viel erlebt, bin nach Australien, London und Amsterdam gereist, habe viel Stress aber auch viele schöne „Alltagsmomente“ gehabt, Erfolge und Misserfolge und und und. Doch statt zurück zu blicken möchte ich lieber eine kleine „Vorschau“ auf 2018 machen, einen kleinen Ausblick geben auf das, was dieses Jahr auf mich zu kommt. Denn es fängt schon turbulent an und es folgen 365 Tage voller Veränderung, Herausforderungen und Neuanfängen.

 

  1. Umzug: Da wären wir schon bei der ersten großen Veränderung, die das Jahr 2017 abgeschlossen und 2018 eingeläutet hat. Spontan stand für mich noch ab dem 28.12. der Umzug aus meiner alten WG in meine erste richtige EIGENE Wohnung (keine Eltern, kein Wohnheim, kein Mitbewohner, nur ICH) an. Ich habe mich sehr kurzfristig dazu entschlossen und trotz des unheimlichen Stresses der letzten Tage bin ich mehr als glücklich über diese Entscheidung 🙂NeueWohnung                                                                        Es wird noch ein Blogpost über die fertige Wohnung mit viel mehr Fotos folgen!

2. Neuer Job: Morgen, am 02.01. startet dann auch direkt mein Praktikum. Den Vertrag habe ich bereits im Sommer letzten Jahres unterschrieben und bin seitdem total gespannt. Jetzt geht es endlich los, ich bin nervös aber auch voller Vorfreude und hoffe, dass ich viel mitnehmen, lernen und Erfahrungen sammeln kann. Es handelt sich übrigens um einen Job in einer PR- und Werbeagentur. Für alle die es nicht wissen, ich studiere Medien und Kommunikation in Bonn 🙂

3. Bachelor: Apropos Studium, da sind wir auch schon bei Punkt 3. Ich werde voraussichtlich dieses Jahr mein Studium abschließen und den Bachelor of Arts machen. Mein Studium macht mir zwar großen Spaß, aber trotzdem bin ich froh, wenn dann all diese Hausarbeiten, die ich innerhalb der Zeit schreiben musste, hinter mir liegen (ich habe den Überblick verloren ,wie viele es waren, aber mein Studium bestand fast ausschließlich aus Prüfungen dieser Art).

4. Reisen: Noch ist leider nichts ganz konkret geplant, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses Jahr 1. nach Wien, 2. (wieder, aber immer wieder gerne) nach London und 3. irgendwo in die Sonne reisen werde. Wann und wie alles genau aussehen wird steht noch nicht fest, aber direkt nach meinem Abschluss würde ich gerne eine etwas längere Reise machen- ich glaub nach so einer fertig geschriebenen Bachelorarbeit kann man das ganz gut gebrauchen 😀

5. Persönliche Ziele: Ich halte eigentlich nicht viel von guten Vorsätzen, die man nur macht, weil ein Jahr beginnt und letztendlich nicht einhält. Trotzdem möchte ich weiter und etwas konkreter ein paar Dinge angehen, die mich schon in 2017 beschäftigt oder gestört haben. Das sind sehr persönliche Sachen, die ich an mir ändern möchte und hier nicht teilen werde, ich hoffe aber sehr, dass ich im Laufe des Jahres 2018 meinen Zielen in der Hinsicht näher komme.

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Wie ist das bei euch, habt ihr konkrete Pläne, Ziele, Vorsätze für 2018? Egal wie, ich wünsche euch allen, dass ein ganz tolles, besonderes Jahr wird ❤

 

 

10 Random Facts About Me

So ein Post gehört wohl irgendwann einfach dazu, also dachte ich mir, warum nicht 🙂

 

1. Ich habe ein Semester lang Psychologie studiert, was mir aber gar nicht zugesagt hat. Jetzt studiere ich Medien und Kommunikation und bin super zufrieden damit!

2. London und Amsterdam sind meine Lieblingsstädte.

3. Ich kann absolut nicht kochen bzw. bin sowieso zu faul es zu tun.

4. Ich bin mit 17 (das erste Mal) von Zuhause ausgezogen.

5. Ich trainiere eigentlich täglich und es fällt mir sehr schwer, mir Pausen zu gönnen.

6. Ich habe einige Zeit nebenbei gekellnert, jetzt arbeite ich als Verkäuferin bei 24colours 🙂

7. Was ich wohl dem Studentenleben verdanke: Ich bin ein Nachtmensch und gehe selten vor 1,2 Uhr ins Bett.

8. Telefonieren finde ich beunruhigend und habe totale Hemmungen, jemanden anzurufen.

9. Bei meinem letzten Amsterdam Aufenthalt im August habe ich mir mein erstes Tattoo stechen lassen.

10. Ich liebe Schreiben und Kreatives, kann aber überhaupt nicht zeichnen.

 

 

 

 

Wettlauf gegen die Zeit

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Ich male mir in meinem Kopf Pläne aus,

setze mir Unmengen an Zielen und gerate darüber in ein Chaos

in dem ich letztendlich nichts abgehakt bekomme und keinen Zentimeter vorankomme.

Und die Zeit läuft weiter, ich habe das Gefühl, sie zu verschwenden,

sie falsch zu nutzen, mir rauben zu lassen und zu wenig davon zu haben.

Es macht mir Angst, dass sie vergänglich ist und ich nichts dagegen tun kann.

Es macht mir Angst, Chancen zu verpassen, Dinge hinter mir zu lassen- die Zeit verstreicht und ich vertreib sie mir mit Grübeleien.

Und während ich das hier schreibe tickt die Uhr und ich muss eigentlich los,

aber ich komme von dem Gedanken nicht los, dass Zeit eigentlich ein Konstrukt ist

und dass es mich trotzdem unter Druck setzt.

Denn ich habe das Gefühl, genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für all meine Ideen,

für das was ich sein will und das was ich machen möchte.

Aber es ist ein Punkt, und der ist zu klein im Vergleich zu den Zeiträumen, die vor mir liegen.

Ich würde gerne mal das Zeitgefühl für einen Moment verlieren,

um mich im Moment zu verlieren.

Ich will Ruhe und Sturm zugleich, will Endlichkeit aber keine Unsterblichkeit,

will mehr von allem und habe eigentlich längst genug davon,

immer wieder und wieder renne ich den Zeigern hinterher,

denn es ist schwer im Wettlauf gegen die Zeit zu sein,

statt mit ihr zu gehen

und so bleibe ich einfach stehen.

Lasse Minuten und Stunden vergehen und atme tief ein,

und vergesse meine Pläne für den Sekundenbruchteil…

denn so einfach kann manchmal Zeitlosigkeit sein.

Das Problem bin nicht ich!

Die aktuelle #metoo Debatte verschafft einem Thema Aufmerksamkeit, das sonst häufig kleingeredet, verschwiegen oder verleugnet wird: Sexismus. Es ist ein sensibles Thema und ich habe große Hemmungen mich dazu zu äußern, da ich mich nicht wirklich als Opfer bezeichnen würde. Ich habe zum Glück, ja um Himmels willen, Gott sei Dank, niemals eine körperliche Missbrauchssituation erleben müssen. Aber durch die ganze Bewegung bin ich darauf aufmerksam geworden, wie viel Alltagssexismus wir eigentlich ausgesetzt sind. Und auch wenn ich somit nur über „harmlose“ (wenn man in dem Zusammenhang so ein Wort verwenden kann) verbale Belästigung reden kann, die mir widerfahren ist, haben auch diese Situationen immer ein Gefühl bei mir hinterlassen: Schuld. Und durch die Kampagne ist mir- und ich hoffe ganz vielen anderen Personen auch- endlich etwas bewusst geworden: Das Problem bin nicht ich.

 

Das Problem bin nicht ich, wenn ich in einer kurzen Hose kellnere. Das gibt dem alten Stammgast nicht das Recht mir nachzupfeifen und „schickes Höschen“ hinterherzurufen. Und nein, so etwas machen definitiv auch keine 40% Trinkgeld wieder gut.

Das Problem bin nicht ich, wenn ich ihn nach dem ersten Date nicht küssen will, auch wenn wir uns gut verstanden haben und er die Getränke bezahlt hat. Das gibt ihm nicht das Recht, wütend zu reagieren und mich „verklemmt“ zu nennen.

Das Problem bin nicht ich, wenn ich im Fitnessstudio Kniebeugen mache und Männer in der Nähe sind. Es gibt ihnen nicht das Recht, sich hinter mich zu stellen und mich dabei anzugaffen oder meine Figur zu kommentieren.

Das Problem bin nicht ich, wenn ich nachts alleine im Dunklen nachhause gehe. Es gibt der Gruppe Betrunkener nicht das Recht, mir nachzupfeifen und mir ein Stück hinterherzulaufen.

Das Problem bin nicht ich, wenn ich ihm nach seiner plumpen Anmache nicht meine Handynummer gebe. Es gibt ihm nicht das Recht, beleidigend zu werden und mich „zickig“ zu nennen.

 

Auch wenn ich immer wieder mit Schuldgefühlen zurück geblieben bin und Gedanken wie „Ich hätte mich anders kleiden sollen“, „Was laufe ich auch alleine rum?“ und „Das war echt blöd von mir“ durch meinen Kopf schossen, muss ich mich selbst nun immer wieder an eins erinnern: Das Problem bin nicht ich!

Das Problem bin nicht ich, das Problem bist nicht du, das Problem ist nicht die falsche Kleidung, die falsche Uhrzeit oder der falsche Ort.

Das Problem ist Sexismus!

 

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#1 Beautiful Bonn: Workspace Cafés

Für mich gibt es nicht schlimmeres, als zuhause arbeiten zu müssen. Ich weiß nicht warum, aber ich schaffe dort einfach nichts, kann mich nicht konzentrieren und bin nach Stunden kompletter Unproduktivität trotzdem geschafft und gleichzeitig frustriert. Deswegen habe ich mir inzwischen angewöhnt, entweder in der Bibliothek meine Hausarbeiten zu schreiben oder aber, was wirklich viel mehr Spaß macht, in einem hübschen Café. Für viele ist es nicht nachvollziehbar, wie man dort gut arbeiten kann, aber gerade wenn es nicht um stures Auswendiglernen geht sondern ums Schreiben, dann fällt es mir in so gemütlicher Atmosphäre und bei einem leckeren Kaffee am leichtesten.
In letzter Zeit steht mal wieder ein kleiner Hausarbeiten-Endspurt an, weswegen ich nach der Arbeit meistens direkt das nächste Café ansteuere, meinen Laptop auspacke und noch ein, zwei Stündchen fleißig bin. In Bonn gibt es zum Glück eine ganz schöne Auswahl an hübschen Plätzchen und ich möchte euch hier mal ein paar vorstellen, die ich in letzter Zeit besucht habe (und die somit später maßgeblich zum Erfolg meines Studiums beigetragen werden haben :D).

  1.  Brews Leee Coffee

Das Brews Lee ist in Endenich und ein kleiner, sehr hübscher Laden. Ich war mit einer Freundin dort und wir haben fast den ganzen Nachmittag dort verbracht. Ich habe zuerst einen Iced Cappuccino und dann einen normalen Cappuccino getrunken, beides war sehr gut (und sah schön aus, das ist immer ein Pluspunkt). Es gibt auch ein paar Kleinigkeiten zu essen, Sandwiches und Kuchen. Es war relativ viel los, aber es herrschte überhaupt keine Hektik, sondern eine sehr angenehme und gemütliche Atmosphäre. Wir wurden auch nicht weggeschickt, obwohl wir uns mit Laptop und Büchern etwas breit gemacht haben, sondern die ganze Zeit über sehr freundlich bedient 🙂

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(Endenicher Str. 262, 53121 Bonn)

2. Kurt- Der Kaffeeröster

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Den Kurt gibt es jetzt bereits zweimal in Bonn, einmal in Poppelsdorf und ein zweites Café in Endenich. Ich finde die Läden beide total gemütlich, mit schönen Sitzgelegenheiten sowohl innen als auch außen. Mir wurde Kurt auch schon mehrmals zum Frühstücken empfohlen, das habe ich bisher noch nicht geschafft, werde ich aber sicherlich bald nachholen 🙂

(Clemens-August-Straße 55, 53115 Bonn // Endenicher Str. 300, 53121 Bonn)

3. Black Coffee Pharmacy

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Ich habe erst letztens gemerkt, dass die Black Coffee Pharmacy nur gute 10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt ist- wird wohl eins meiner neuen Stammcafés. Man sitzt dort sehr schön (draußen auf kleinen Bänken oder drinnen im Fenster, an hohen Tischen oder auf der kleinen zweiten Etage) und es herrschte eine trubelige, aber sehr angenehme Atmosphäre. Es gibt Obstsalat, Quiche, Müsli, Kuchen und alles an Kaffee, was man sich so wünschen könnte 🙂 Auch die BCP gibt es zweimal in Bonn, ich war bisher allerdings nur in der Südstadt.

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(Bonner Talweg 46B, 53113 Bonn // Konstantinstraße 2, 53179 Bonn)

Was ich an allen drei Cafés richtig super finde, grade wenn man vor hat länger zu bleiben und ein bisschen zu schreiben: Es gibt überall gratis Wasser.

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So kann man sein Geld lieber in die Kaffeespezialitäten stecken, ohne zu durstig zu werden 🙂

Ich könnte aus den dreien keinen Favoriten wählen, alle liegen in meiner Nähe und ich werde überall gerne wiederkommen.

Wer noch weitere Geheimtipps in Bonn kennt, kann sie mir sehr gerne verraten, ich bin immer auf der Suche nach neuen Cafés, in denen man leckeren Kaffee trinken und nebenbei ein bisschen arbeiten kann 🙂

Dazwischen bist du

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Zwischen Kurznachrichten und kurz mal eben zwischendurch

sehne ich mich nach langanhaltend, einmal die Luft anhalten, alles ausschalten.

Zwischen Illusionen und falschen Versprechen sehne ich mich nach ein bisschen Echtheit,

nach etwas Realität, die länger als nur für eine Momentaufnahme besteht.

Zwischen Hetzen und Vergessen sehne ich mich nach etwas Priorität,

etwas jetzt sofort statt später,

einem Ort, der nicht zwischen Tür und Angel liegt,

etwas, woran ich festhalte, ohne dass es sich verbiegt.

Zwischen Innovation und ständiger Neuartigkeit,

sehne ich mich nach Beständigkeit, nach etwas, das bleibt.

Und dann kommst du ins Spiel und änderst die Regeln,

zwischen all den Voicemails bist du der Brief, den ich schreib,

neige zu Abkürzungen, doch du bist der Umweg, den ich nehme

und zwischen Smalltalk und Höflichkeitsfloskeln

bist du das „bis in die frühen Morgenstunden“,

bist du das „erzähl mir von dir, ich will alles wissen“.

Zwischen Verdrängen und Aufschieben bist du

das echte Vermissen,  24/7 in meinem Kopf.

Zwischen Beeilen und „ich muss noch schnell“

bist du die Atempause, die ich so dringend brauche,

laufe vor vielem davon, aber auf dich zu,

bist das Ziel inmitten lauter Sackgassen und Einbahnstraßen,

bist die Konstante inmitten all meiner Phasen

 

Und so halte ich an dir fest und hoffe, dass daraus langanhaltend wird

und dass daraus dauerhaft wird

und egal, wohin uns die Schnelle der Zeit auch treibt

hoffe ich, dass du es bist, was bleibt!

 

Neuanfang

Aller Anfang ist schwer sagt man und das kann ich nur bestätigen. Ich habe diesen Blog vor Monaten erstellt und dann links liegen gelassen. Habe viele andere Blogs gelesen und mir gewünscht, selbst zu schreiben. Aber irgendwie findet man ja doch immer wieder eine Ausrede. Und dann noch diese Startschwierigkeiten. Doch davon genug, ich fange einfach mal vorne an, wie es sich gehört:
Ich bin Fiona, 20 Jahre alt und studiere in Bonn Medienwissenschaft und Kommunikation. Ich schreibe unglaublich gern und viel. Leider bin ich ebenso chaotisch, weshalb immer zerstreute Kurztexte, Zitate und Ausschnitte dabei rum kommen. Und mir fehlte bisher der Platz, diese Sachen loszuwerden, zu ordnen und mit der Welt zu teilen. Das soll sich jetzt ändern. Ich weiß noch nicht genau, in welche Richtung der Blog gehen wird, aber höchstwahrscheinlich werde ich einfach meine Erlebnisse, Gedanken und Ideen teilen.

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