Monatsreview: Juli

IN A NUTSHELL

Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass der Juli ein Monat der Entscheidungen, Umbrüche und Veränderung war. Es standen die Masterbewerbungen an und damit auch die Fragen: was will ich, wo will ich hin? Ich habe mich für zwei Plätze beworben und bei beiden eine Zusage bekommen, was die Sache nicht leichter macht. Aber ich bin mir über einiges klar geworden und meiner Entscheidung schon sehr nahe! Aber auch abgesehen von der Uni standen Veränderungen an. Ich habe einen neuen Nebenjob, zusätzlich zu der Arbeit im 24colours habe ich mich selbstständig gemeldet und betreue nun die Social Media Kanäle des Café Kurt 🙂 Abgesehen davon habe ich mein Zimmer komplett umgestellt, und auch privat habe ich einige „Baustellen“, die ich angegangen bin..einige schon erfolgreicher, andere noch in Arbeit. Grundsätzlich habe ich gemerkt, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich mich nicht mehr für alles, was ich tue, rechtfertigen möchte. Es ist mir wichtiger geworden, darauf zu hören, was MIR gut tut und was ich will, wer ich bin und was ich brauche, als es allen recht zu machen. Das muss ich noch lernen, wirklich in die Tat umzusetzen, aber es ist für mich erstmal wichtig gewesen, das zu verstehen.

LIEBLINGSMOMENTE

Meine liebsten Momente habe ich diesen Monat auf jeden Fall meinen Freunden zu verdanken. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die aber sehr sehr schön waren. Da war der Tag in Köln, an dem ich mit Jule und Kai bei viel zu heißem Wetter viel zu viele Fotos gemacht habe. Dann unsere Abschlussexkursion von der Uni, die wider Erwarten echt Spaß gemacht hat. Der Tag, an dem ich auf den Hund eines Freundes aufpassen durfte und ich LIEBE Hunde! Der Tag am Möhnesee, als ich endlich mal wieder schwimmen war. Der Geburtstag einer Freundin, der uns Mädels aus der Schule mal wieder zusammengebracht hat. Für diese Momente bin ich echt dankbar diesen Monat.

 

LIEBLINGSFOOD

 

Der Juli war gefüllt mit ganz viel Obst! Sommer, Sonne, Hitzewelle… da gibt es einfach nichts besseres 🙂 Habe gefühlt Anfang des Monats unterwegs nur Smoothie Bowls gegessen!

Café Schöllers: Neu in Bonn und für sehr sehr gut befunden! Ein super süßes Café, leckere Smoothie Bowls und man fühlt sich einfach richtig wohl dort 🙂

Cream Company: Am Anfang war die CC ja bekannt für die Waffeln, aber inzwischen gibt es auch Brote, Salate uuuuund auch Smoothie Bowls. Das musste direkt probiert werden. Finde die super hübsch angerichtet und richtig lecker war sie auch 🙂

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Zucchini: Ich wollte so lange dahin und hab es irgendwie immer vergessen. Dafür war ich dann diesen Monat gleich zwei Mal dort und habe beide Male eine Smoothie Bowl gehabt- haha, was sonst 😀 Ich muss sagen, mir hat die Blueberry Bowl etwas besser geschmeckt 🙂

Ende des Monats waren die Gelüste nach Obst immer noch da, und es gab zuhause eigentlich täglich Joghurt/Müsli/Frucht Bowls. Bei diesen Temperaturen könnte ich wirklich davon leben!

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DAS HAT MICH GENERVT

Ungeduld: Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, will ich es immer sofort umsetzen. Dass das nicht immer geht, nervt mich. Dabei geht es oft auch um Dinge, die ich (an mir) verändern will. Ich habe dann die Erwartungshaltung, dass ich das von einen auf den anderen Tag hinkriege. Dabei ist es okay, dass die Dinge ihre Zeit brauchen…das muss ich lernen!

 

DAS HABE ICH ENTDECKT

WAS BRINGT DER AUGUST?

Ich werde natürlich weiter an den Gedanken und Zielen festhalten, die ich mir diesen Monat gesetzt habe. Ich werde aber auch versuchen, das Ganze mit nicht zu viel Druck anzugehen 🙂 Ansonsten warten jetzt erstmal ein neues Handy und ein neuer Laptop auf mich- beides war dringend nötig. Dann kann ich auch hoffentlich erfolgreich meine Bachelorarbeit beenden. Außerdem geht es für 3 Tage nach Antwerpen! Und nach Frankfurt, für mein geplantes Tattoo 🙂

 

(Anzeige, Beitrag enthält Marken- und Ortsnennungen)

Kaffeeklatsch, Inspirationsquelle oder Workplace: meine große Liebe zu Cafés

„There is nothing a good cup of coffee can’t fix“ 

Ich denke, wer mir auf Instagram folgt sollte schon bemerkt haben, dass ich eine ganz große Leidenschaft für Cafés hege. Und ja, mir schmeckt Kaffee gut, aber das tut er ja auch zuhause. Aber was es da nicht gibt: diese bestimmte Atmosphäre, die in Kaffeehäusern herrscht. Und die wirkt sich bei mir immer irgendwie inspirierend aus, egal aus welchem Anlass ich im Café sitze.

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Kaffeeklatsch und Gedankenaustausch

Manchmal gibt es nicht schöneres, als mit Freunden bei einer Tasse Kaffee zusammen zu sitzen, an einem gemütlichen Ort und einfach stundenlang zu quatschen. Und ich finde die Atmosphäre im Café beflügelt die Gespräche, man quatscht über Gott und die Welt und vergisst total die Zeit. Ich liebe solche Coffeedates und finde, das wird nie langweilig ❤

 

Arbeiten und Unikram

Viele können nicht nachvollziehen, wie man im Café arbeiten kann. Zu laut, zu hektisch, zu viel Ablenkung. Bei mir ist es genau anders. Zuhause fällt es mir schwer zu arbeiten. Es geht zwar, aber ich empfinde es als sehr mühsam. In der Bibliothek kann ich mich schon gut konzentrieren, wenn es ums strikte Auswendig Lernen geht. Aber am besten in den Schreibfluss (und mein Studium besteht zum größten Teil aus Hausarbeiten und kaum aus reinem Lernen) komme ich am besten im Café. Es gibt auch in Bonn einige Plätze, an denen mehrere Leute arbeiten, das ist dann am angenehmsten. Dort ist es nicht allzu laut, aber es herrscht dieser gewisse Geräuschpegel, der das Arbeiten angenehm macht. Bei kompletter Stille bleibt mein Kopf manchmal einfach leer oder schweift komplett ab.

 

Inspirationsquelle

Ähnlich wie beim Arbeiten und Hausarbeiten schreiben ist es mit dem kreativen Schreiben. Dafür gibt es meiner Meinung nach wirklich keinen besseren Platz, da kann das Café sogar gerne etwas hektischer sein. Die Gespräche um mich herum, der Geruch von frischem Kaffee, die unterschiedlichen Gesichter und Menschen mit ihren unterschiedlichsten Bestellungen. Ich empfinde das als total inspirierend. Und ich schreibe grundsätzlich gerne direkt aus der Inspiration heraus und weniger geplant oder gezielt. Und ein starker Kaffee kann oben drauf auch nicht schaden, um meine Kreativität anzuregen 😀

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Also, es lässt sich sagen: Wenn ich nach einem langen Gespräch, einer produktiven Worksession oder mit einem neuen persönlichen Text das Café verlasse, habe ich definitiv mehr mitgenommen als bloß einen Kaffee ❤

 

(*Werbung, in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Café Kurt , instagram: Kurt der Kaffeeröster )

Krea-tief: wenn Kopf und Blatt leer bleiben

Manchmal, da sprudeln die Ideen förmlich. Da schreibt man ohne nachzudenken, ohne richtige Atempause und ist im Flow. Das ist genau der Zustand, in dem man sich nicht langweilt und gleichzeitig nicht überfordert fühlt. In dem man Spaß hat, bei dem, was man tut, weil es genau die richtige Mischung darstellt aus „es geht mir leicht von der Hand, aber in meinem Kopf passiert etwas“.

Und dann ist da aber auch manchmal dieses schwarze Loch. Dieses tiefe Nichts im Kopf. Manche nennen es Schreibblockade, aber daran glaube ich nicht richtig. Denn man könnte sicherlich irgendetwas schreiben, das man aber danach am liebsten sofort wieder löschen würde. Deswegen schreibt man gar nichts. Kopf leer, Blatt leer. Das ist frustrierend und irgendwie wird man immer wütender auf sich selbst, je länger man vor dem leeren Bildschirm/Papier sitzt. Ich habe herausgefunden, dass es für mich persönlich ineffektiv ist, es zu erzwingen. Manchmal geht es aber nicht anders. Und deswegen glaube ich, dass man am besten bei dem Knoten im Kopf anfängt, man ihm entweder vorbeugt oder versucht, ihn zu lösen. Ich habe ein paar Möglichkeiten gefunden, die mir dabei helfen, das Krea-„tief“ zu vermeiden oder im Notfall zu beenden.

  • Prävention: Ich habe immer einen Stift und Zettel/Block/Notizbuch dabei. Mir kommen die Ideen und Gedanken meistens unterwegs, weswegen ich immer etwas zu Schreiben parat habe. Notfalls tut es aber auch mal ein Kassenbon um kurz festzuhalten, was sonst vielleicht später wieder vergessen ist.
  • Inspiration: Viel lesen, egal was- Zeitung, Magazine, Bücher, Blogeinträge, alles was halt so da ist. Und auch Filme, Serien und Podcasts sind eine tolle Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen. Ich meine nicht, dass man Ideen klauen soll. Aber eigentlich reproduziert man immer nur Dinge, die man irgendwoher kennt und erschafft mit Hilfe dieser etwas Eigenes. Und je mehr man kennt, auf desto mehr kann man aufbauen 🙂
  • Aufmerksam bleiben: Ich finde es toll, mir in meiner Umwelt Ideen zu holen. Sei es der Gesprächsfetzen, den ich aufschnappe oder das Werbeplakat, das ich zufällig sehe. Andere Menschen zu beobachten (soll jetzt nicht gruselig klingen 😀 ) und sich ihre Geschichte auszudenken kann auch eine tolle Möglichkeit für einen Perspektivenwechsel sein. Es kann auch helfen, gezielt mal ohne Handy spazieren zu gehen und das Umfeld wirklich ganz bewusst wahrzunehmen. Das habe ich in letzter Zeit oft gemacht und fand es total angenehm und gut, um Eindrücke zu sammeln.
  • „Late Night Thoughts“: Richtig gut nachdenken kann ich ehrlich gesagt am besten, wenn ich nachts bei offenem Fenster im Dunklen liege und einfach meinen Gedanken freien Lauf lasse. Ich genieße das total: kein Handy, nichts mehr zu tun, einfach nur die Ruhe spüren, die eigenen Gefühle wahrnehmen und zulassen, was auch immer einen gerade beschäftigt.

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Das sind so meine persönlichen Tricks, um inspiriert zu bleiben. Wahrscheinlich muss da jeder seinen eigenen Weg finden, aber vielleicht hilft es ja irgendjemandem oder kann zumindest als Anregung dienen. Wie geht es euch damit? Kennt ihr solche „Tiefs“? Wenn ja, wie handhabt ihr das oder wie beugt ihr dem vor? Schreibt mir doch gerne eure Meinung oder eure eigenen Ideen in die Kommentare 🙂

Monatsreview: Juni

In a nutshell

Huch, schon wieder Zeit für ein Monatsreview? Das waren so meine Gedanken, als ich aufs Datum geblickt habe. Wo ist denn der Juni geblieben? Schon wieder vorbei? Aber als ich dann alles so durchgegangen bin ist mir aufgefallen, dass doch wieder einiges passiert ist, sich vieles verändert/entwickelt und ergeben hat und ich auf einen schönen, total abwechslungsreichen Monat zurückblicke.

Lieblingsmomente

Stuttgart/Göppingen: Ich habe ja schon einen eigenen Beitrag darüber geschrieben, aber ich muss nochmal betonen WIE gut mir Stuttgart gefallen hat- eine so schöne Stadt, mit vielen tollen Cafés und unglaublich schönen Gebäuden/Parks etc.

Aachen: Endlich hab ich es geschafft, meine beste Freundin in ihrere neuen Wohnung in Aachen zu besuchen. Auf dem Weg haben wir gleich noch ein neues Café getestet- das Leni liebt Kaffee, in dem wir dann brunchen waren 🙂

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Hochzeit: Meine Cousine hat geheiratet und sowas ist irgendwie immer ein schönes Event- alle machen sich schick, es gibt leckeres Essen und es herrscht so eine mit Liebe erfüllte Atmosphäre 🙂

Arctic Monkeys Konzert: In meinen Instagram Stories hab ich glaub ich schon genug geschwärmt, aber es war einfach SO TOLL. Ich habe ca. 6 Jahre darauf gewartet, dass die Arctic Monkeys endlich in meiner Nähe spielen, die Musik begleitet mich schon so lange und jetzt konnte ich das eeeendlich live erleben. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht, jederzeit wieder!

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Lieblingsfood

Birdie&Co: Als ich vor ca. einem Jahr mal zu Birdie&Co. wollte hatte der Laden leider vorübergehend geschlossen- dieses mal hatte ich Glück 🙂 Das Frühstück war lecker und das Café sieht super schön aus, ich kann es nur empfehlen! Außerdem war es auch gar nicht so voll, da es etwas abseits liegt.

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Kurt Deli: Alles was in Bonn neu ist kann ich mir eh nicht entgehen lassen. Deswegen ging es für mich ins neue Kurt Deli, in dem es Suppen, Smoothies, Salate und Ofenkartoffeln gibt- also alles #healhtyfood und super lecker 🙂 Aber darüber könnt ihr hier mehr lesen.

 

Das hat mich genervt

Thema Abmahnung/Werbung/etc.: Ich glaub allen, die selbst auf Instagram aktiv sind, muss ich dazu nichts sagen. Grad als sehr kleiner Account fühlt man sich total unsicher, wie man momentan richtig handelt. Ich orientiere mich einfach an ähnlichen Profilen und hoffe, dass sich das ganze Drama schnell wieder legt oder es eine plausible Lösung dafür gibt.

Wetterwechsel: Den einen Tag 30 Grad, am nächsten plötzlich Regen und 14 Grad. Das Problem daran ist, dass mein Körper sowas gar nicht mag, ich kriege bei sprunghaftem Wetter schnell Kopfschmerzen, fühle mich ausgelaugt und insgesamt einfach nicht so gut.

 

Das habe ich entdeckt

Sommerkleidchen: Ich hab die letzten Jahre immer Kleider anprobiert, teilweise auch gekauft aber irgendwie nie getragen. Habe ich immer etwas unwohl gefühlt und fand Jumpsuits praktischer (naja, bis auf die Sache mit öffentlichen Toiletten, ihr kennt das :D). Dieses Jahr hab ich mich aber gleich in zwei Kleidchen verliebt, einmal von Brandy Melville und eins von Pull & Bear – ich trage sie total viel und bin froh, dass sie nicht wieder neben den anderen im Kleiderschrank vergammeln 🙂

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Lightroom: Bisher habe ich immer nur am Handy mit VSCO bearbeitet, aber jetzt habe ich mal in der Testversion ein bisschen mit Lightroom rumgespielt. Ob ich mir ein Abo zulegen werde, muss ich mir noch überlegen 🙂

Was bringt der Juli?

Mein letztes Seminar in der Uni und eine Abschlussexkursion, Masterbewerbungen, weiter machen mit der Bachelorarbeit, ein Vorgespräch für mein nächstes Tattoo (wohoooo, finally!) und ansonsten: versuchen, mal locker zu lassen, Sonne genießen trotz Stress, nicht zuuuu viel Geld für Kaffee ausgeben (klappt eh nicht!) …den Rest lasse ich auf mich zukommen 🙂

 

(Beitrag enthält Marken- und Ortsnennungen)

Salate, Suppen, Smoothies: Healthy Food bei Kurt Deli

*Werbung

 

Frisch, gesund, lecker, schön angerichtet…und der Laden selbst am besten auch noch hübsch eingerichtet- ich bin ziemlich wählerisch, wenn es um Food Spots geht, aber auch ebenso neugierig. Umso gespannter war ich, als ich gehört habe, dass das Café Kurt, in dem ich schon seit Langem gerne ein und aus gehe, jetzt direkt nebenan die perfekte Ergänzung bekommen hat: Kurt Deli. Ein Lunchspot, der alles bietet, was das #healthylifestyle Herz höher schlagen lässt: Salate, Suppen, Smoothies- aber gleich mehr zur Speisekarte.

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Erst einmal zum Laden selbst:

Im schönen Poppelsdorf (meine ehemalige Heimat und ich komme immer noch so gerne hier her ❤ ) direkt neben dem Café Kurt liegt das Deli. Warme Holztöne treffen auf einen „Urban Jungle“ Stil- ich habe mich direkt total wohl gefühlt und der erste Eindruck ist für mich immer super wichtig 🙂 Aber seht selbst:

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Da es im Internet noch keine Speisekarte zu finden gab, konnte ich sie ausnahmsweise mal nicht vorab studieren und mir genau zurecht legen, was ich nehmen werde. Das mache ich sonst ganz gerne, um meiner Begleitung elende Wartezeit mit leerem Magen zu ersparen 😀

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Wie man sieht handelt es sich noch um eine vorläufige Speisekarte, der Laden ist halt echt noch ganz neu! Ab Juli wird es dann auch fertig zusammengestellte Salad Bowls mit Quinoa, Couscous etc. geben.

Aber wer wie ich recht spezielle Essenswünsche hat, kann sich freuen: Man kann sich grundsätzlich seinen Salat selbst zusammen stellen. Ich bin immer totaler Fan von so einem Konzept- klar, es dauert NOCH länger sich zu entscheiden, aber dafür kann ich selbst aussuchen und außerdem immer wieder neue Kreationen aussuchen, je nach Lust und Laune. Ich finde, damit geht Kurt Deli total mit dem Trend der Zeit: Geschmäcker sind nun mal sehr verschieden-  vegetarisch, mit Thunfisch,Hähnchen, vegan, alles ist möglich 🙂

Wir haben dann zunächst Smoothies bestellt, ich hatte den Brasil Power mit Acai, Guarana, Banane, Orange und Apfel und Kai den Power Shake (Erdbeere, Banane, Apfel, links im Bild).

Danach haben wir uns dann Salatkreationen zusammengestellt und waren beide total begeistert von dem leckeren Hähnchen und der hauseigenen „Kurt“ Soße- die kann ich euch wirklich nur ans Herz legen, wenn ihr mal dort seid.

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Mein Fazit? Eine totale Bereicherung für Bonn/Poppelsdorf. Gesundes, frisches Essen, das man sich flexibel nach eigenen Wünschen zusammen stellen kann. Avocados, Acaismoothies, Buddha Bowls- davon darf es gerne mehr in Bonn geben. Außerdem ein großer Pluspunkt: Man kriegt einen Einblick in die Theke und kann zusehen, wie die Salate frisch zubereitet werden 🙂

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Ich bin gespannt, wie sich Kurt Deli weiter entwickeln wird und freue mich schon auf meinen nächsten Besuch 🙂

Kurt Deli ist jetzt übrigens auch auf Instagram: https://www.instagram.com/kurtdeli_bonn/ 🙂

 

Gründe für Sport, die nichts mit der Figur zu tun haben

Wer mich ein bisschen kennt weiß, dass ich so ziemlich jeden Tag Sport mache. Früher war es laufen, heute ist es Gewichttraining. Und wer schon mal im Fitnessstudio war oder ein bisschen vertraut mit der (Body Building und Fitness) Szene ist weiß, dass es sich teilweise um ein ganz schön oberflächliches Getue handeln kann. Ich muss zugeben, als ich mit dem Krafttraining angefangen habe (das war so ca. vor 1,5 Jahren) fand ich den Gedanken auch interessant, dass man seinen Körper „formen“ kann. Tatsächlich ging es mir damals eher ums Zunehmen als ums Abnehmen, dennoch hat sich meine Meinung inzwischen geändert: Ich will mich komplett distanzieren davon, Sport für mein Äußeres zu machen. Ich habe andere, wichtigere Gründe, die mich dazu antreiben und Schönheitsideale sind keine mehr davon. Ich will nicht sagen, dass Sport nicht beim Ab- oder Zunehmen helfen kann und es ist total okay, wenn man diese Absichten hat (sofern es im gesunden Maß ist natürlich), aber ich denke 1. dass das alleine keine Basis für Motivation darstellt-wer Sport immer gehasst hat, wird bessere Wege zum Abnehmen finden, denn man kann auch so viel Aktivität in den Alltag integrieren, ohne sich zu „quälen“. Und 2. will nicht jeder der Sport treibt seinen Körper damit verändern- so schwer das für manche einzusehen ist. Deswegen dachte ich mir, ich teile mal meine persönlichen Gründe- kein Abnehmen, kein Zunehmen, nichts Äußerliches- weil so viel mehr dahinter steckt als Oberflächlichkeit 🙂

 

  1. Ausgeglichenheit

Das ist sicherlich Charaktersache, aber ich bin grundsätzlich ein eher unruhiger Mensch- sowohl körperlich, als auch innerlich. Ich kann schwer lange Zeit stillsitzen und mein Körper schreit häufig nach Bewegung. Es tut mir unfassbar gut, richtig ausgepowert zu sein. Und auch bei Stress hilft mir Sport, innere Unruhe abzubauen. Durch meine tägliche Sporteinheit bin ich somit sowohl körperlich als auch innerlich ausgeglichener- das spüre sowohl ich, als auch mein Umfeld 😀

 

  1. Erfolgserlebnisse

Sei es laufen oder Kraftsport, wer beständig an etwas dranbleibt, wird Fortschritte sehen. Wer von Grund auf ein eher ehrgeiziger Mensch ist, der braucht Erfolgserlebnisse. Und beim Sport hat man es (zum Großteil) selbst in der Hand. In der Uni/bei der Arbeit und im Alltag kann man manchmal die Umstände nicht bestimmen, da spielen viele Faktoren mit ein. Aber beim Sport- solange man körperlich gesund ist- kann man die Kontrolle über den eigenen Fortschritt übernehmen. Und es ist toll zu sehen, wozu der Körper in der Lage ist, wenn man ihn fordert.

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  1. Selbstbewusstsein

Ich weiß noch, als ich vor eineinhalb Jahren angefangen habe mit Kraftsport, habe ich mich unfassbar unwohl gefühlt im Freihantelbereich. Mit der Zeit ist das verschwunden. Und nicht nur im Fitnessstudio, auch außerhalb habe ich gemerkt, dass mein Selbstbewusstsein gewachsen ist. Es hat nichts damit zu tun, ob sich mein Körper verändert hat, sondern ist einfach ein inneres Gefühl. Ich weiß inzwischen viel besser, was ich kann, was ich will, wie ich mich durchsetze und für mich einstehe. Ja, ich habe da noch einen längeren Weg vor mir, da ich von Natur aus sehr unsicher bin, aber ich habe wirklich riesige Veränderungen bemerkt- und diese verdanke ich tatsächlich zu großen Teilen dem Sport.

Für mich sind diese Aspekte alle in den Vordergrund gerückt, sie haben an Wichtigkeit und Bedeutung gewonnen und meine „äußerlichen“ Ziele in den Schatten gestellt. Wie ist das bei euch, was sind eure persönlichen Motivationsfaktoren und Beweggründe zum Sport? Schreibt es mir gerne in die Kommentare 🙂

 

 

Hipsterflair in Siegburg: das MUCA

Ich habe letzte Woche den Mai schön ausklingen lassen und den letzten Feiertag so genutzt, wie ich es am allerliebsten tue: eine neue Frühstückslocation entdecken, viel Kaffee trinken, noch mehr Fotos machen und ganz viel draußen unterwegs sein 🙂 Das Wetter hat auch mitgespielt, sodass es rundum ein perfekter Tag war!

Nach einem anstrengenden Training sind wir mit dem Auto nach Siegburg gefahren- ca. 20 Minuten von mir. Ich hatte im Internet über das MUCA gelesen und war super neugierig, hatte dann per Facebook mal nachgefragt, ob sie feiertags geöffnet haben und direkt eine Antwort bekommen, sodass wir recht spontan hingefahren sind- und es hat sich gelohnt.

 

Erstmal zum Café allgemein: es liegt im Zentrum am Marktplatz. Da das Wetter so toll war, haben wir uns natürlich draußen hingesetzt. Es gibt wirklich sehr viele Sitzplätze und wir haben direkt etwas gefunden (waren aber auch um 12:30 wahrscheinlich recht spät dran, ich glaub vormittags kann es schon mal recht voll werden).  Ein kleiner Eindruck, wie es ungefähr innen und außen aussieht:

Dann haben wir die Speisekarte studiert und hier schlägt wirklich jeden Hipsterherz höher. Von Pfannkuchen (sogar Protein Pancakes gibt es) über Smoothiebowls bis hin zu Sandwiches, Quiches, Smoothies ist alles dabei 🙂

Hier nur ein Ausschnitt der aktuellen Sommerkarte, es gibt auch noch eine sehr ausgiebige Standardkarte:

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Snickers Pancakes, Blueberry Pancakes, Avocado-Lachs Panini, Smoothie-Bowl…..

Die Entscheidung fällt einem wirklich schwer und ich möchte unbedingt nochmal wiederkommen und mich weiter durchprobieren. Letztendlich haben wir von der Standardkarte ein Panini und Chia-Obst-Joghurt im Weckglas bestellt.

 

Alles war schön angerichtet und auch super lecker 🙂

Die Preise sind recht „normal“, wie gewohnt von „Hipster Cafés“ natürlich ein bisschen teurer, aber nicht übertrieben. Ich kann das Café nur weiter empfehlen, mir war bisher gar nicht bewusst, was Siegburg so zu bieten hat und werde, wie gesagt, gerne nochmal wieder kommen (und wieder vor der schweren Entscheidung stehen…) 🙂

 

Achja, noch eine kleine Anmerkung zum Ende: sogar die WCs waren super niedlich 😀

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