Kaffeeklatsch, Inspirationsquelle oder Workplace: meine große Liebe zu Cafés

„There is nothing a good cup of coffee can’t fix“ 

Ich denke, wer mir auf Instagram folgt sollte schon bemerkt haben, dass ich eine ganz große Leidenschaft für Cafés hege. Und ja, mir schmeckt Kaffee gut, aber das tut er ja auch zuhause. Aber was es da nicht gibt: diese bestimmte Atmosphäre, die in Kaffeehäusern herrscht. Und die wirkt sich bei mir immer irgendwie inspirierend aus, egal aus welchem Anlass ich im Café sitze.

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Kaffeeklatsch und Gedankenaustausch

Manchmal gibt es nicht schöneres, als mit Freunden bei einer Tasse Kaffee zusammen zu sitzen, an einem gemütlichen Ort und einfach stundenlang zu quatschen. Und ich finde die Atmosphäre im Café beflügelt die Gespräche, man quatscht über Gott und die Welt und vergisst total die Zeit. Ich liebe solche Coffeedates und finde, das wird nie langweilig ❤

 

Arbeiten und Unikram

Viele können nicht nachvollziehen, wie man im Café arbeiten kann. Zu laut, zu hektisch, zu viel Ablenkung. Bei mir ist es genau anders. Zuhause fällt es mir schwer zu arbeiten. Es geht zwar, aber ich empfinde es als sehr mühsam. In der Bibliothek kann ich mich schon gut konzentrieren, wenn es ums strikte Auswendig Lernen geht. Aber am besten in den Schreibfluss (und mein Studium besteht zum größten Teil aus Hausarbeiten und kaum aus reinem Lernen) komme ich am besten im Café. Es gibt auch in Bonn einige Plätze, an denen mehrere Leute arbeiten, das ist dann am angenehmsten. Dort ist es nicht allzu laut, aber es herrscht dieser gewisse Geräuschpegel, der das Arbeiten angenehm macht. Bei kompletter Stille bleibt mein Kopf manchmal einfach leer oder schweift komplett ab.

 

Inspirationsquelle

Ähnlich wie beim Arbeiten und Hausarbeiten schreiben ist es mit dem kreativen Schreiben. Dafür gibt es meiner Meinung nach wirklich keinen besseren Platz, da kann das Café sogar gerne etwas hektischer sein. Die Gespräche um mich herum, der Geruch von frischem Kaffee, die unterschiedlichen Gesichter und Menschen mit ihren unterschiedlichsten Bestellungen. Ich empfinde das als total inspirierend. Und ich schreibe grundsätzlich gerne direkt aus der Inspiration heraus und weniger geplant oder gezielt. Und ein starker Kaffee kann oben drauf auch nicht schaden, um meine Kreativität anzuregen 😀

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Also, es lässt sich sagen: Wenn ich nach einem langen Gespräch, einer produktiven Worksession oder mit einem neuen persönlichen Text das Café verlasse, habe ich definitiv mehr mitgenommen als bloß einen Kaffee ❤

 

(*Werbung, in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Café Kurt , instagram: Kurt der Kaffeeröster )

Ein Tag in Stuttgart: Picture Diary

Wer mir auf Instagram folgt und meine Stories schaut, ist wohl schon nicht drum herum gekommen: ich war diese Woche für einen Tagestrip in Stuttgart und habe mich ein bisschen in die Stadt verliebt 🙂

Mein Freund zieht für sein Praktikum für 3 Monate nach Göppingen, sodass wir uns den Ort anschauen und eine Wohnung besichtigen wollten. Da es doch eine weitere Strecke ist, haben wir uns ein Airbnb genommen und sind am nächsten Tag dann nach Stuttgart gefahren und das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wir hatten einen wunderschönen Tag dort, die Stadt gefällt mir super gut – ich bin immer froh, neue Orte zu entdecken und umso begeisterter, wenn sie mich unerwartet total überzeugen 🙂

 

Wie gesagt waren wir am ersten Tag in Göppingen und haben uns nach der Wohnung auch noch das Örtchen angeguckt. Recht kleines, aber total niedliches Zentrum. Und Eis essen kann man dort ganz wunderbar, es gab unendlich viele Eisdielen für so eine kleine Stadt- natürlich haben wir erstmal eine davon getestet 🙂

 

 

Abends waren wir dann super platt von der langen Fahrt, der aufregenden Wohnungsbesichtigung (die übrigens erfoglreich war) und sind dann todmüde in unser Airbnb in Adelberg (10 Minuten von Göppingen) eingekehrt.

Dort wollten wir am nächsten Morgen noch ein bisschen Natur erkunden und haben uns das nahe liegende Kloster und den Stausee angeschaut.

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Am frühen Mittag ging es dann nach Stuttgart und was soll ich sagen – die Stadt hat mich vom ersten Moment total fasziniert. Die Schlösser, die Parks, die schöne Einkaufsstraße, all die kleinen süßen Cafés (von denen ich ja leider nur eins besuchen konnte 😦 )…

 

Wir waren erst im Schlosspark, dann ein bisschen bummeln und sind in der Fluxus Temporary Concept Mall der Calwer Passage gelandet- ein total cooler Ort mit Pop-Up Stores für Vintage, Mode, Kunst…

 

Dort sind wir dann auch im Café Holzapfel gelandet- ein super schöner Laden mit tollem Iced Coffee 🙂

 

Danach waren wir dann noch am Feuersee (Bild oben rechts) und in der Mall „Das Gerber“, in der man- ganz zu meiner Freude- Urban Outfitters und Brandy Melville auf einmal findet 🙂 Danach sind wir wieder zurück gelaufen Richtung Schlosspark, haben uns Essen zum mitnehmen geholt und dort entspannt den Abend ausklingen lassen, bevor es an die vierstündige Rückfahrt ging.

Also insgesamt hatten wir einen anstrengenden, aber wunderschönen Kurztrip, haben viel gesehen, wenn auch lange nicht alles… ich weiß, dass ich wiederkommen möchte und kann jedem, der die Chance hat, empfehlen, sich Stuttgart mal anzuschauen 🙂

 

 

Hipsterflair in Siegburg: das MUCA

Ich habe letzte Woche den Mai schön ausklingen lassen und den letzten Feiertag so genutzt, wie ich es am allerliebsten tue: eine neue Frühstückslocation entdecken, viel Kaffee trinken, noch mehr Fotos machen und ganz viel draußen unterwegs sein 🙂 Das Wetter hat auch mitgespielt, sodass es rundum ein perfekter Tag war!

Nach einem anstrengenden Training sind wir mit dem Auto nach Siegburg gefahren- ca. 20 Minuten von mir. Ich hatte im Internet über das MUCA gelesen und war super neugierig, hatte dann per Facebook mal nachgefragt, ob sie feiertags geöffnet haben und direkt eine Antwort bekommen, sodass wir recht spontan hingefahren sind- und es hat sich gelohnt.

 

Erstmal zum Café allgemein: es liegt im Zentrum am Marktplatz. Da das Wetter so toll war, haben wir uns natürlich draußen hingesetzt. Es gibt wirklich sehr viele Sitzplätze und wir haben direkt etwas gefunden (waren aber auch um 12:30 wahrscheinlich recht spät dran, ich glaub vormittags kann es schon mal recht voll werden).  Ein kleiner Eindruck, wie es ungefähr innen und außen aussieht:

Dann haben wir die Speisekarte studiert und hier schlägt wirklich jeden Hipsterherz höher. Von Pfannkuchen (sogar Protein Pancakes gibt es) über Smoothiebowls bis hin zu Sandwiches, Quiches, Smoothies ist alles dabei 🙂

Hier nur ein Ausschnitt der aktuellen Sommerkarte, es gibt auch noch eine sehr ausgiebige Standardkarte:

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Snickers Pancakes, Blueberry Pancakes, Avocado-Lachs Panini, Smoothie-Bowl…..

Die Entscheidung fällt einem wirklich schwer und ich möchte unbedingt nochmal wiederkommen und mich weiter durchprobieren. Letztendlich haben wir von der Standardkarte ein Panini und Chia-Obst-Joghurt im Weckglas bestellt.

 

Alles war schön angerichtet und auch super lecker 🙂

Die Preise sind recht „normal“, wie gewohnt von „Hipster Cafés“ natürlich ein bisschen teurer, aber nicht übertrieben. Ich kann das Café nur weiter empfehlen, mir war bisher gar nicht bewusst, was Siegburg so zu bieten hat und werde, wie gesagt, gerne nochmal wieder kommen (und wieder vor der schweren Entscheidung stehen…) 🙂

 

Achja, noch eine kleine Anmerkung zum Ende: sogar die WCs waren super niedlich 😀

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Muca Homepage

MUCA Facebook Seite

MUCA Instagram Profil 

4 Tage, 2.000 Fotos, 100.000 Schritte : Rom Travel Diary

Ein Urlaub, der eigentlich der Erholung zwischen Vollzeit Praktikum und Bachelorarbeit dienen sollte: vier Tage Rom. Aber schickt man einen Hobbyfotografen und eine eifrige Instagrammerin auf Reisen, dann gibt es nur eine Priorität: jeden hübschen Spot in der gesamten Stadt abklappern, am besten komplett zu Fuß (insgesamt sind wir innerhalb Roms vielleicht drei oder vier Mal Metro/Bus/Straßenbahn gefahren) um auch ja nichts zu verpassen. Zwischendurch Stärkung durch Kaffeepausen und weiter geht’s. Schön war es- anstrengend, aber wunderschön! Kai, danke für den besten „Urlaub“, den ich mir hätte vorstellen können 🙂

In einem kleinen Travel Diary habe ich für euch unsere besten Momente festgehalten. Ich versuche mich auch halbwegs kurz zu fassen, da wir einfach genug Fotos gemacht haben, die viel aussagekräftiger sind als viele Worte 🙂

 

Tag 1

Nach kurzen Startschwierigkeiten auf Grund des Streiks am Flughafen sind wir dann doch noch sicher an unserem Hotel angekommen- allerdings erst nachmittags und schon ganz schön erschöpft. Von da aus ist es ein ganzes Stück mit dem Zug in die Innenstadt, deswegen haben wir beschlossen, am ersten Tag in Frascati zu bleiben, dem Ort unterhalb unseres Hotels, der Villa Grazioli  . Das war schon ein ordentlicher Fußmarsch und auf jeden Fall genug für den ersten Nachmittag.

 

 

Tag 2

Hochmotiviert und total gespannt ging es dann am Morgen endlich nach Rom. Gestartet am Kolosseum haben wir an diesem Tag wirklich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, und das größtenteils zu Fuß. Erst Kolosseum, dann Vatikan (aber nur kurz von außen, ich habe das komplette Programm schon mit der Schule hinter mir), Piazza Navona, Pantheon, Trevi Brunnen…manches davon haben wir später aber nochmal gemacht, da es einfach zu voll für Fotos war 🙂

 

Tag 3

Der dritte Tag war etwas kühler und regnerisch. Wir sind vom Roma Termini vorbei am schönen Piazza Venezia mit dem Altare della Patria spaziert und waren dann in der Fox Gallery. Ein super süßer Laden für Kunst, Literatur etc.

Da es stärker anfing zu regnen sind wir danach mit dem Bus zu meinem absoluten Favoriten gefahren: Das Katzencafé Romeow. Dort gibt es vegane Getränke und Speisen und vor allem niedliche Katzen. Auch die Einrichtung ist total schön, einfach ein toller Ort, um ein bisschen vor dem schlechten Wetter zu flüchten.

Danach sind wir zur Spanischen Treppe gefahren. Der Regen war schwächer und nicht mehr unangenehm, aber noch stark genug, um einige Touristen zu vertreiben, sodass wir in Ruhe ein paar schöne Fotos schießen konnten 🙂 Also kleiner Tipp: Den leichten Regen nicht scheuen, sondern nutzen, um Rom mit ein bisschen weniger Menschenmengen zu genießen.

Danach waren wir ein bisschen in den Einkaufsstraßen unterwegs, unter anderem findet man Brandy Melville in der Nähe!

Am frühen Abend wollten wir zum Campo de Fiori. Der Markt schließt allerdings nachmittags, also nächster Tipp: Wer die Stände erleben will geht besser vor 16 Uhr hin.

Tag 4

Der letzte Tag meinte es dann wettertechnisch nochmal richtig gut mit uns. Sonne und ca. 20 Grad. Wir sind erst mittags los, da wir an dem Tag länger unterwegs bleiben wollten. Gegen 14 Uhr sind wir am Circus Maximus gestartet, wo es super leckeres Eis gibt. Danach sind wir am Tiber entlang gelaufen und zur Porta Portese. Dort soll eigentlich auch ein Markt für Antiquitäten sein, aber irgendwie hatten wir wieder Pech und er fand nicht statt. Von da aus sind wir zum Piazza Benedetto Cairoli, ein kleiner grüner Fleck in Mitten von Einkaufsstraßen- bei Sonne wirklich zu empfehlen, ein schöner Fotospot.

Danach ging es nochmal zum Piazza Navona, dieses mal mit mehr Glück. Es war weniger voll und wir konnten ganz wunderbare Fotos machen. Es treiben sich dort unglaublich viele Künstler, Musiker etc. rum, wodurch der Platz eine schöne Atmosphäre hat.

Um für den Abend fit zu bleiben haben wir eine kleine Kaffeepause im Casa& Bottega gemacht. So ein süßes Café und in einer kleinen Seitengasse etwas abseits der Menge. Außerdem sitzt man total schön und zahlt 2,50 für einen Soja Latte Macchiato, was ich überraschend günstig fand 🙂

Von da aus ging es dann nochmal zum Trevi Brunnen, dieses mal um ca. 19 Uhr schon etwas leerer.

Bei der Dämmerung sind wir durch den botanischen Garten Villa Borghese gegangen und haben bei Dunkelheit ein paar Aufnahmen am Tiber gemacht. Es lohnt sich wirklich, bis zum Abend in Rom zu bleiben und die Stadt mit all ihren Lichtern auch mal bei Nacht zu erleben. 

 

Wart ihr schon mal in Rom? Wenn ja, wie gefällt es euch dort? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare 🙂

 

 

 

#2 Beautiful Bonn: Breakfast in a Bowl

Wer mich kennt weiß, dass ich der totale Müslifan bin- zugegebenermaßen könnte ich davon leben und es gab Zeiten (da ich ja zugegebenermaßen sehr kochfaul bin) in denen das für mich eine Art Grundnahrungsmittel war. Liebe Grüße an dieser Stelle an Anna und Magnus, die bestimmt lachen müssen, wenn sie das lesen, weil sie nur zu gut wissen worüber ich rede 😀

Mit meiner Begeisterung für Fitness kam dann zwar das Interesse an ausgewogenerer und vor allem eiweißreicherer Ernährung dazu- aaaaber meine Liebe für Müsli ist geblieben.

Am liebsten in einem schönen Café und mit bester Begleitung (inzwischen ist auch Kai auf den Müsli-Geschmack gekommen). Wo das in Bonn besonders gut geht, habe ich hier mal für euch zusammengefasst  🙂

 

  1. Klara‘s Garten

Leider etwas außerhalb gelegen, deswegen für mich nur mit dem Auto zu erreichen- aber die Fahrt hat sich gelohnt: In Klara’s Garten ist es gemütlich, man wird freundlich empfangen und bedient. Ich würde allerdings empfehlen, zu reservieren. Wir kamen erst mittags, als es sich langsam leerte und haben so grade eben einen Tisch ergattert. Ich glaube, zur typischen Frühstückszeit ist es hier wirklich sehr voll und dann hat man möglicherweise nicht so ein Glück.

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Für mich gab es Overnight Oats- ich bin ja ein Riesenfan davon, nur verpeile ich ständig, mir das zuhause selbst zuzubereiten. Obwohl das grade für „Auf den letzten Drücker“ Aufsteher wie mich eine gute Lösung ist. Ich habe mir auch fest vorgenommen, das in nächster Zeit öfter mal selber zu machen- wenn also jemand eine gute Rezeptidee abgesehen von dem Standardrezept hat, gerne her damit 🙂

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Diese hier kamen als „Bircher“ Version, also mit Nüssen und Früchten und es hat super gut geschmeckt und gut gesättigt. Kai hat auch mal probiert und fand es super.  Es gibt auch klassisches Porridge hier, das muss ich dann beim nächsten Mal probieren 🙂

 

  1. Café Sahneweiß

Wir hatten auch hier nicht reserviert und mal wieder ganz großes Glück- allerdings außerhalb der Frühstückszeit, um 12:30. Wir hatten einen Platz im Wintergarten, direkt am Fenster. Es war allerdings um uns herum sehr voll, im Sahnweiß ist immer eine Menge los- völlig zurecht, denn es ist ein sehr schönes, gemütliches Café und auch die Bedienung habe ich immer nur freundlich erlebt 🙂  Das Müsli gibt es in klein und groß – die liebe Kellnerin hat mir zum Glück kurz gezeigt, um welche Größen es sich handelt. Klein ist die Version im Glas, groß auf einem Teller. Da ich eh nicht genug von Müsli bekommen kann haben Kai und ich beide das Große gewählt und wenn man hungrig ist, würde ich das auch empfehlen 🙂 Das Kleine ist eher ein „Appetizer“, beim Großen kriegt man eine schöne Auswahl an frischem Obst und wird satt. Aber ich lasse mal die Bilder für sich sprechen:

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  1. Black Coffee Pharmacy

Ich habe ja beim Thema „Workspace Cafés“ schon mal über die Black Coffee Pharmacy geschrieben, aber gefrühstückt habe ich jetzt erst in letzter Zeit hier. Und das gleich zwei Mal innerhalb von zwei Wochen, weil es einfach so unfassbar gut war. Es gab beide Male eine andere Version Müsli und beide gehören so ziemlich zu den Leckersten, die ich je gegessen habe.

Soweit ich weiß, machen sie ihr Granola selber 🙂 Das erste Mal war es eine etwas „fruchtigere“ Version, beim zweiten Mal war es Schoko-Bananen-Müsli mit frischer Banane und Schokosoße.  Ich könnte jetzt weiter schwärmen, aber auch hier lieber ein paar Fotos:

Hier ist es allerdings ebenfalls meistens ziemlich voll. Aber wenn man erst mal einen Platz erwischt hat (am besten auf einem Schaffell in der Fensterbank, meine Lieblingsplätze), dann ist es schön gemütlich und der Trubel stört nicht weiter- vor allem wenn man wie ich Starbucks gewohnt ist 🙂

 

Wie sieht es bei euch aus? Geht ihr auch gerne auswärts Frühstücken? Und dann lieber süß oder herzhaft? 🙂 Und habt ihr vielleicht noch Geheimtipps aus Bonn?

 #livethelittlethings: Wochenend Glücks Momente

 

Manchmal braucht es gar nicht viel für diesen kleinen perfekten Moment, in dem die Zeit stillsteht, man durchatmet und denkt: Wow, ich bin ehrlich glücklich. Und für diese kleinen Momente lebe ich 🙂 Sie kommen oft unerwartet, in alltäglichen Situationen und man verspürt plötzlich Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Leben und die Menschen um einen und für alles Gute, was man hat. Ich hatte so einen Augenblick letzte Woche. Das erste Mal seit gefühlt Monaten hat sich die Sonne wieder rausgewagt. Ich habe den Tag mit meinem besten Freund und treuen Instagram-Fotografen (hrdcrjnky) verbracht und wir waren Kaffee trinken. Eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag, aber als wir so im Café saßen und die Sonne  uns auf der Nase kitzelte war es einfach…gut, so wie es sein soll. Kein Stress, keine Hetze, kein Gedankenkarussell- nein, Sonne, Kaffee, Durchatmen.wochenend6

Was bei mir außerdem immer sehr viel Auswirkung auf mein gesamtes Empfinden hat ist mein Outfit- fühle ich mich wohl und es ist gleichzeitig noch gemütlich kann das meine Stimmung enorm steigern. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber ich bin einfach ein Mensch, der sich sehr leicht verunsichern lässt und wenn ich dann von Vornherein schon nicht so zufrieden bin macht es das zusätzlich schwer.

Hier ein paar kleine Eindrücke von meinem (außer)gewöhnlich schönen Samstag: Beste Begleitung (den man leider nicht vor die Linse kriegt <3) , lecker Kaffee, Wohlfühllook (inklusive neuer Schuhe- und ich bin ein bisschen verliebt in sie) und Sonnenstrahlen 🙂

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Geht es euch auch so, dass ein paar Stunden mit der richtigen Person, dem richtigen Wetter und genug Kaffee (immer wichtig :D) den Stress einer ganzen Woche vergessen machen können? 🙂 An dieser Stelle ein großes Dankeschön an hrdcrjnky, der es nicht Leid wird abertausende Fotos von mir zu schießen, während ich ihn von Café zu Café scheuche ❤

 

Outfitdetails:
Schuhe:  adidas stan smith

Jacke: Parka von Zara

Jeans: Mom Jeans BDG (Urban Outfitters)

 

#1 Beautiful Bonn: Workspace Cafés

Für mich gibt es nicht schlimmeres, als zuhause arbeiten zu müssen. Ich weiß nicht warum, aber ich schaffe dort einfach nichts, kann mich nicht konzentrieren und bin nach Stunden kompletter Unproduktivität trotzdem geschafft und gleichzeitig frustriert. Deswegen habe ich mir inzwischen angewöhnt, entweder in der Bibliothek meine Hausarbeiten zu schreiben oder aber, was wirklich viel mehr Spaß macht, in einem hübschen Café. Für viele ist es nicht nachvollziehbar, wie man dort gut arbeiten kann, aber gerade wenn es nicht um stures Auswendiglernen geht sondern ums Schreiben, dann fällt es mir in so gemütlicher Atmosphäre und bei einem leckeren Kaffee am leichtesten.
In letzter Zeit steht mal wieder ein kleiner Hausarbeiten-Endspurt an, weswegen ich nach der Arbeit meistens direkt das nächste Café ansteuere, meinen Laptop auspacke und noch ein, zwei Stündchen fleißig bin. In Bonn gibt es zum Glück eine ganz schöne Auswahl an hübschen Plätzchen und ich möchte euch hier mal ein paar vorstellen, die ich in letzter Zeit besucht habe (und die somit später maßgeblich zum Erfolg meines Studiums beigetragen werden haben :D).

  1.  Brews Leee Coffee

Das Brews Lee ist in Endenich und ein kleiner, sehr hübscher Laden. Ich war mit einer Freundin dort und wir haben fast den ganzen Nachmittag dort verbracht. Ich habe zuerst einen Iced Cappuccino und dann einen normalen Cappuccino getrunken, beides war sehr gut (und sah schön aus, das ist immer ein Pluspunkt). Es gibt auch ein paar Kleinigkeiten zu essen, Sandwiches und Kuchen. Es war relativ viel los, aber es herrschte überhaupt keine Hektik, sondern eine sehr angenehme und gemütliche Atmosphäre. Wir wurden auch nicht weggeschickt, obwohl wir uns mit Laptop und Büchern etwas breit gemacht haben, sondern die ganze Zeit über sehr freundlich bedient 🙂

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(Endenicher Str. 262, 53121 Bonn)

2. Kurt- Der Kaffeeröster

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Den Kurt gibt es jetzt bereits zweimal in Bonn, einmal in Poppelsdorf und ein zweites Café in Endenich. Ich finde die Läden beide total gemütlich, mit schönen Sitzgelegenheiten sowohl innen als auch außen. Mir wurde Kurt auch schon mehrmals zum Frühstücken empfohlen, das habe ich bisher noch nicht geschafft, werde ich aber sicherlich bald nachholen 🙂

(Clemens-August-Straße 55, 53115 Bonn // Endenicher Str. 300, 53121 Bonn)

3. Black Coffee Pharmacy

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Ich habe erst letztens gemerkt, dass die Black Coffee Pharmacy nur gute 10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt ist- wird wohl eins meiner neuen Stammcafés. Man sitzt dort sehr schön (draußen auf kleinen Bänken oder drinnen im Fenster, an hohen Tischen oder auf der kleinen zweiten Etage) und es herrschte eine trubelige, aber sehr angenehme Atmosphäre. Es gibt Obstsalat, Quiche, Müsli, Kuchen und alles an Kaffee, was man sich so wünschen könnte 🙂 Auch die BCP gibt es zweimal in Bonn, ich war bisher allerdings nur in der Südstadt.

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(Bonner Talweg 46B, 53113 Bonn // Konstantinstraße 2, 53179 Bonn)

Was ich an allen drei Cafés richtig super finde, grade wenn man vor hat länger zu bleiben und ein bisschen zu schreiben: Es gibt überall gratis Wasser.

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So kann man sein Geld lieber in die Kaffeespezialitäten stecken, ohne zu durstig zu werden 🙂

Ich könnte aus den dreien keinen Favoriten wählen, alle liegen in meiner Nähe und ich werde überall gerne wiederkommen.

Wer noch weitere Geheimtipps in Bonn kennt, kann sie mir sehr gerne verraten, ich bin immer auf der Suche nach neuen Cafés, in denen man leckeren Kaffee trinken und nebenbei ein bisschen arbeiten kann 🙂