„Umräum“ Therapie: mein neues altes Zimmer // #interior

Wer mir bei Instagram folgt, hat es wahrscheinlich in den Stories schon gesehen. Ich habe mein Zimmer einmal komplett umgeräumt. Nicht, weil ich super unzufrieden mit dem bisherigen Raum war. Viel mehr war es eine Nacht und Nebel Aktion. Innere Unruhe führt bei mir immer zu dem Drang etwas zu verändern. Und so musste meine Wohnung daran glauben- und meine Nachbarn, es war immerhin schon 22 Uhr, als ich angefangen habe, meine kompletten Möbel quer durch den Raum zu schieben.
Danach war ich unfassbar erledigt- in meinem Zimmer waren es nämlich ca. 25 Grad (es war einer der heißen Tage in den letzten Wochen) und meine Möbel schwerer als erwartet. Aber es hatte die gewünschte Wirkung: ich lag danach völlig erschöpft aber zufrieden und hundertmal ausgeglichener als vorher in meinem Bett (am anderen Ende des Zimmers). Und nach wie vor, bin ich super zufrieden mit dem Ergebnis und wollte es euch gerne hier mal vollständig zeigen 🙂

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Wie ist das bei euch? Habt ihr auch bei innerer Unruhe das Verlangen, radikal etwas zu verändern? Und kann bei euch auch eine Art „Tapetenwechsel“ (gut, angefangen zu streichen habe ich jetzt nicht auch noch :D) Wunder wirken? Schreibt es mir in die Kommentare ❤

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Weiberkram Wuppertal: 8 Dinge, die ich über Flohmärkte sagen kann

Meinen Umzug Ende letzten Jahres hatte ich für ein radikales Aussortieren genutzt. Denn beim Ausräumen meines Schrankes überkam mich eine Mischung aus Schock und Scham. Warum habe ich so viele Sachen, warum haben manche noch ein Schild dran und liegen seit Jahren in der Ecke rum ? Und: Wohin damit? Wieder mitnehmen, in der neuen Wohnung erneut mit Platzproblemen kämpfen, beim nächsten Auszug wieder der gleiche Ärger? Nein, es war klar für mich, dass alles raus muss. Also die nächsten Mädelsflohmärkte gegoogelt, Kai als Unterstützung ins Boot geholt und für den nächsten Termin in Wuppertal angemeldet.

Am letzten Sonntag war es dann so weit, um 10 Uhr haben wir auf- und um 17 Uhr völlig erschöpft wieder abgebaut. Wie es lief, was ich daraus gelernt habe und ob ich Flohmärkte empfehlen kann, habe ich mal in 8 Stichpunkten (und einigen Bildern) für euch zusammengefasst 🙂

 

1. Ich habe mehr als zwei Meter alte Klamotten 

Da die Standgebühren doch recht hoch waren dachte ich, mit zwei Metern komme  ich locker hin. Gott sei Dank hatten wir eh nur einen drei Meter Tisch und im Endeffekt eine riesige Portion Glück, dass wir mehr Platz nutzen durften. Denn selbst auf drei Metern wurde es sehr, sehr eng, meine Klamottenberge unterzubringen.

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2. Seine Standnachbarn kann man sich nicht aussuchen 

Sieben Stunden sind eine lange Zeit auf engem Raum, wenn die Mädelshorde neben einem ein sehr lautes und schrilles Organ hat, gerne minütlich mit einem „Sektchen“ anstößt und ständig ihren Kram auf deinem Tisch ablegt (alles halb so wild, nicht zu ernst nehmen, falls eine von euch das mal lesen sollte 😀 ).

 

3.  Ein Spiegel hilft! 

Es war mir erst etwas zu lästig, extra meinen Ganzkörperspiegel mitzunehmen, aber es lohnt sich- die Leute probieren doch gerne mal was an und es lockt sogar Leute von anderen Ständen zu einem, die dann eventuell hängen bleiben 🙂

4.  Immer genug Wechselgeld dabei haben 

Zum Glück hatte ich noch dran gedacht, eine große Menge Kleingeld einzupacken, denn man muss doch recht häufig wechseln.

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5. Man sollte vorher alle Optionen für Kaffee und Snacks abwägen 

So ein Tag ist echt lang und Kaffee ist mein bester Freund. Auch Hunger kommt irgendwann, wenn man also wie ich nicht so auf Currywurst und Pommes (klassisches Flohmarktessen anscheinend) steht, sollte man sich ordentlich Vorrat einpacken (oooooder eine liebe Begleitung haben, die losläuft und Mittagessen bei Subway organisiert – danke Kai :-)! )

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6. Als kleiner Mensch trifft man eine kleine Zielgruppe 

Ich hatte es befürchtet und es hat sich bestätigt: Da es sich bei meinen Sachen hauptsächlich um Größe 32-34 handelte, gab es nicht so einen großen „Kundenkreis“. Oft kamen Leute, waren interessiert an den Sachen und sind beim Blick auf die Größe direkt gegangen- das war schade, ich sollte wohl in Erwägung ziehen, das nächste Mal auf einem Kinderflohmarkt zu verkaufen 😀

 

7.  Gegen Ende werden die Leute immer geiziger

Wenn man ein paar ‚Lieblingsstücke‘ hat, die man nicht einfach so rauswerfen will, würde ich diese am Ende schnell wegpacken. Denn ehrlich gesagt ist ab 16 Uhr niemand mehr bereit, mehr als ein paar Euro für Sachen auszugeben. Und das war mir für manche neuwertigen Brandy Melville Pullover, Hollister Schals etc. doch zu schade 🙂

 

8. Es lohnt sich, wenn man Spaß dran hat 

Ich muss sagen, finanziell hat es sich nicht riesig gelohnt. Klar, ein kleiner Nebenverdienst kam bei rum, aber es floss auch Geld in Standgebühren, Kaffee, Snacks etc. Wenn man also wirklich nur und gerne recht viel Geld verdienen will, empfehle ich so einen Flohmarkt nicht zwangsläufig. Wenn man aber einfach Spaß an der Sache hat, sich auch über einen kleinen „Lohn“ für viel Arbeit freut und es einem zu schade ist, all seine alten Sachen  komplett wegzuwerfen, dann lohnt es sich auf jeden Fall 🙂

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Die Sachen, die ich nicht losgeworden bin, werde ich wahrscheinlich jetzt spenden 🙂
Wie sieht es bei euch aus, hat schon mal jemand bei einem Flohmarkt mitgemacht? Oder seid ihr selbst gerne Käufer bei Flohmärkten? Oder grundsätzlich eher uninteressiert an sowas? 🙂 Schreibt mir doch gerne eure Meinung in die Kommentare ❤