„Umräum“ Therapie: mein neues altes Zimmer // #interior

Wer mir bei Instagram folgt, hat es wahrscheinlich in den Stories schon gesehen. Ich habe mein Zimmer einmal komplett umgeräumt. Nicht, weil ich super unzufrieden mit dem bisherigen Raum war. Viel mehr war es eine Nacht und Nebel Aktion. Innere Unruhe führt bei mir immer zu dem Drang etwas zu verändern. Und so musste meine Wohnung daran glauben- und meine Nachbarn, es war immerhin schon 22 Uhr, als ich angefangen habe, meine kompletten Möbel quer durch den Raum zu schieben.
Danach war ich unfassbar erledigt- in meinem Zimmer waren es nämlich ca. 25 Grad (es war einer der heißen Tage in den letzten Wochen) und meine Möbel schwerer als erwartet. Aber es hatte die gewünschte Wirkung: ich lag danach völlig erschöpft aber zufrieden und hundertmal ausgeglichener als vorher in meinem Bett (am anderen Ende des Zimmers). Und nach wie vor, bin ich super zufrieden mit dem Ergebnis und wollte es euch gerne hier mal vollständig zeigen 🙂

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Wie ist das bei euch? Habt ihr auch bei innerer Unruhe das Verlangen, radikal etwas zu verändern? Und kann bei euch auch eine Art „Tapetenwechsel“ (gut, angefangen zu streichen habe ich jetzt nicht auch noch :D) Wunder wirken? Schreibt es mir in die Kommentare ❤

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Aus 1 mach 3: warum ich Basics liebe

Ich bin ehrlich gesagt oft recht faul, was meine Outfits angeht. Ich liebe Mode, und ich liebe Einkaufen, aber ich bin auch froh, wenn es morgens schnell geht! Weswegen ich mir inzwischen einen ganz ordentlichen Stock an Basic Kleidung zugelegt habe, die einfach immer gehen, zudem meistens recht günstig sind und mir auf jeden Fall dauerhaft gefallen. Denn dazu kommt, dass ich mich schlecht festlegen kann. Mein Kleidungsgeschmack ändert sich rasend schnell, quasi täglich. ich habe ausgefallene Teile im Schrank, die alle noch ein Preisschild dran haben, weil ich sie mir schon kurz danach leid gesehen habe (ohne sie überhaupt zu tragen, haha) . Deswegen finde ich es inzwischen viel praktischer, meine aktuelle Stimmung (oder wie auch immer man das nennen soll, ich bin einfach recht sprunghaft in meinen Entscheidungen :D) mit Accessories auszudrücken.

 

Outfit 1

 

Bauchtasche: eastpak
Schuhe: Adidas Stan Smith

 

Outfit 2

 

Uhr & Armband: Cluse

 

Outfit 3

 

Schuhe: Birkenstock                                                         
Armband: 24colours

 

Wie ist das bei euch? Seid ihr standhafter, was euren Geschmack angeht oder ist das auch tagesabhängig? 🙂 ❤

 

 

#4 Monatsreview: Meine Maimomente

 In a nutshell

Der Mai kam mir persönlich irgendwie chaotisch vor. Ein auf und ab- gefühlsmäßig, stressmäßig, im Hinblick auf Uni und Persönliches. Insgesamt war es glaub ich ein guter Monat- viel gezweifelt, viel nachgedacht, aber auch viel gelacht und viel geschafft. Und dass ich viel fühle, kenne ich von mir und es ist mir ehrlich gesagt lieber als die Momente, in denen ich mich mal leer und quasi nichts gefühlt habe.

Lieblingsmomente

Wildwald Voßwinkel und allgemein viel Outdoor Time: Bei gutem Wetter hält mich wirklich nichts drinnen. Ich habe versucht, jeden Sonnenstrahl aufzuschnappen, war unfassbar viel spazieren, habe in der Sonne gesessen und bin das erste Mal für meine Verhältnisse recht schnell ein bisschen braun geworden 🙂 Ob alleine, ob mit meinem Freund, im Wald, am Rhein, im Wildpark Voßwinkel…ich habe diese Momente alle sehr genossen, frische Luft ist immer Balsam für meine Seele.

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Rhein in Flammen: Ganz zu Beginn des Monats war ich endlich das erste mal bei Rhein in Flammen- obwohl ich bereits zwei Jahre in Bonn wohne, ist sonst leider immer etwas dazwischen gekommen. Und obwohl ich an dem Tag ein bisschen ausgepowert von 8 Stunden arbeit und Sport war, hat es sich gelohnt! Es war ein wunderschönes Feuerwerk, das ich so noch nie gesehen habe!

Lieblingsfood

 

Back to Basic: Sandwichs bei Dean and David & in der Black Coffee Pharmacy 

 

Ja, die Sandwichgelüste des letzten Monats sind immer noch da. Ich habe mal weiter rumprobiert und zwei neue Lieblinge, Sweet Chilli Chicken von Dean and Davids und simples Vollkornbrot mit Frischkäse und Gemüse in der Black Coffee Pharmacy– so einfach, aber soooo gut!

 

Back to Basic 2.0: Bowls of Happiness im Edelgrün und bei Fuchs & Hase

Ich bin tatsächlich etwas langweilig, was meine Essgewohnheiten angeht. Wenn ich etwas habe, was ich mag, werde ich es immer wieder essen und nur versuchen, unterschiedliche Variationen davon zu finden.  So gab es mein geliebtes Frühstücksfood, einmal in Form einer Acai Bowl im Edelgrün – ein echt süßer, hipper Laden in Köln Ehrenfeld. Und in der Heimat bei meinen Eltern, in Iserlohn, wo die Auswahl an trendigen Cafés eher gering ist, hab ich zumindest ganz tollen Walnuss-Honig-Obst-Quark gefunden, in meinem alten Stammcafé Fuchs und Hase.

 

Produktneuheit: Vegane Proteinballs von DM 

Wer mich kennt weiß, dass ich total süchtig nach Proteinriegeln bin. Am liebsten kaufe ich sie bei DM, da sie dort noch etwas bezahlbarer sind als in den meisten Fitnessgeschäften. Außerdem hab ich in letzter Zeit vegane Riegle für mich entdeckt. Umso glücklicher war ich diesen Monat, als ich etwas neues entdeckt habe: Vegane Protein Balls in den Geschmacksrichtungen Peanut Brownie und Almond Cookie 🙂

 

Das hat mich genervt

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Arzttermine: Ich finde Besuche beim Arzt unfassbar unangenehm und schiebe sie entweder endlos auf oder, wenn irgendwie möglich, nehme sie gar nicht wahr. Diesen Monat hatte ich allerdings vier wichtige Termine. Alles nichts tragisches, trotzdem hat es mich ziemlich belastet und gestresst.

Startschwierigkeiten und Ungewissheit in der Uni: Da ich momentan nur ein Seminar in der Uni habe und die restliche Zeit quasi im Selbststudium verbringe, habe ich mich teilweise etwas verloren gefühlt. Ich habe noch eine Hausarbeit und die Bachelorarbeit vor der Nase. Tatsächlich habe ich die Hausarbeit inzwischen fertig gestellt, worauf ich ziemlich stolz bin. Was mich aber genervt hat waren Startschwierigkeiten in Bezug auf die Bachelorarbeit. Ich habe genug Zeit, bereits lozulegen ,aber der Anfang erweist sich grad als so kompliziert. Ich habe das Gefühl, unfassbar viel an allem zu arbeiten, ohne echte Fortschritte zu sehen, und das kann ganz schön frustrieren. Sobald ich erstmal ans aktive Schreiben komme, ist dann aber zum Glück meistens das Schlimmste geschafft 🙂

Das habe ich entdeckt

Bequemlichkeit: In Bezug auf Kleidung hab ich bei den warmen Temperaturen meine Liebe zu gemütlichen Outfits entdeckt. Grade wenn ich viel rumlaufe, draußen  und lange unterwegs bin, hat das diesen Monat total an Bedeutung gewonnen. Hätte man mir vor 5 Jahren gesagt, dass ich mich über Jutebeutel und Birkenstock Sandalen so freuen kann- ich hätte wahrscheinliche ernste Zukunftsängste entwickelt 😀

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„Money Monster“ und „Das Spiel“: Ich gucke nicht so oft Filme, da mir eigentlich Serien lieber sind. Diesen Monat habe ich zwei geschafft- bezieungsweise 1,5. Während Money Monster mir wirklich gut gefallen hat, allein wegen der Top Besetzung, mussten wir bei Das Spiel leider abbrechen. Ich bin ein sehr sensibler Mensch und tatsächlich gingen mir manche Dialoge zu nahe, sodass ich es nicht geschafft hätte, den Film zu Ende zu gucken. Was aber nicht heißt, dass es kein guter Film ist- ich kann es leider nicht beurteilen 😀

 Was bringt der Juni?

Hoffentlich endlich den richtigen Start in die Bachelorarbeit, sodass es losgehen kann mit Schreiben. Wünscht mir einfach ein paar Geistesblitze und konstruktive Gespräche mit meiner Dozentin! Ansonsten hoffentlich weiter tolles Wetter, die Möglichkeit, dies auch zu genießen, viele Fotos zu machen, brauner zu werden etc 🙂 Auf jeden Fall ein Arctic Monkeys Konzert, die Hochzeit meiner Cousine und ein paar Geburtstage von sehr wichtigen Menschen ❤

SPRING FAVORITES

Kirschblüten, warme Sonnenstrahlen auf der Haut, Vogelgezwitscher: der Frühling kam dieses Jahr unerwartet, urplötzlich und an manchen Tagen sehr viel wärmer als erwartet. Und ich habe wieder gemerkt, wie verliebt ich in diese Jahreszeit bin. Die Welt riecht förmlich nach Neuanfang, die Menschen scheinen automatisch bessere Laune zu haben und man kann die Tage wieder ausgiebig an der frischen Luft verbringen.

Aber es gibt noch mehr Kleinigkeiten, die mich dieses Jahr am Frühling glücklich machen und die möchte ich hier mit euch teilen:

 

  • Denim Jacket: Ich habe sie sofort am ersten wärmeren Tag aus der Ecke meines Kleiderschranks befreit! Meine geliebte Jeansjacke! 

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  • „Frühaufsteher“: Ich bin grundsätzlich eher eine Nachteule, aber wenn morgens die Vögel zwitschern und die Sonne schon früh durch die Vorhänge kriecht, dann stehe ich viel lieber auf, bin allgemein energiegeladener und unternehmungslustiger. Außerdem schlafe ich bei dem warmen Wetter total gerne bei offenem Fenster.
  • Lange Spaziergänge: Hier in Bonn kann man einfach wunderschön am Rhein spazieren gehen und das habe ich bisher schon an fast jedem wärmeren, freien Tag gemacht. Abends, wenn die Luft ganz mild ist und die Sonne sich langsam verabschiedet, macht es besonders viel Spaß. Und wie bereits gesagt habe ich im Frühling sowieso viel mehr Energie, sodass ich auch meistens zum Fitnessstudio hin- und zurücklaufe- ich will mich bei gutem Wetter einfach nicht unnötig in den Bus/das Auto setzen.

 

 

 

  • Iced Coffee: Die Kaffee Liebe hört nicht auf, wenn es wärmer wird, aber der warme Cappuccino wird gegen einen Iced Latte eingetauscht 🙂 

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  • Nicht nur Kirschblüten: Ja, die leuchtenden, rosafarbenen Kirschblüten sind toll, aber ich finde im Frühling blüht es überall so schön. Das sind kleine Gänseblümchen, Löwenzahn, Maiglöckchen…das alles zusammen ergibt doch erst die bunte Frühlingsatmosphäre 🙂 

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Wie sieht es bei euch aus, habt ihr eine Lieblingsjahreszeit? Und wenn ja, welche ist es und warum? 🙂

 

 

Watch by Cluse
Denimjacket by Bershka 
Pictures taken by Kai  ❤ 

4 Tage, 2.000 Fotos, 100.000 Schritte : Rom Travel Diary

Ein Urlaub, der eigentlich der Erholung zwischen Vollzeit Praktikum und Bachelorarbeit dienen sollte: vier Tage Rom. Aber schickt man einen Hobbyfotografen und eine eifrige Instagrammerin auf Reisen, dann gibt es nur eine Priorität: jeden hübschen Spot in der gesamten Stadt abklappern, am besten komplett zu Fuß (insgesamt sind wir innerhalb Roms vielleicht drei oder vier Mal Metro/Bus/Straßenbahn gefahren) um auch ja nichts zu verpassen. Zwischendurch Stärkung durch Kaffeepausen und weiter geht’s. Schön war es- anstrengend, aber wunderschön! Kai, danke für den besten „Urlaub“, den ich mir hätte vorstellen können 🙂

In einem kleinen Travel Diary habe ich für euch unsere besten Momente festgehalten. Ich versuche mich auch halbwegs kurz zu fassen, da wir einfach genug Fotos gemacht haben, die viel aussagekräftiger sind als viele Worte 🙂

 

Tag 1

Nach kurzen Startschwierigkeiten auf Grund des Streiks am Flughafen sind wir dann doch noch sicher an unserem Hotel angekommen- allerdings erst nachmittags und schon ganz schön erschöpft. Von da aus ist es ein ganzes Stück mit dem Zug in die Innenstadt, deswegen haben wir beschlossen, am ersten Tag in Frascati zu bleiben, dem Ort unterhalb unseres Hotels, der Villa Grazioli  . Das war schon ein ordentlicher Fußmarsch und auf jeden Fall genug für den ersten Nachmittag.

 

 

Tag 2

Hochmotiviert und total gespannt ging es dann am Morgen endlich nach Rom. Gestartet am Kolosseum haben wir an diesem Tag wirklich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, und das größtenteils zu Fuß. Erst Kolosseum, dann Vatikan (aber nur kurz von außen, ich habe das komplette Programm schon mit der Schule hinter mir), Piazza Navona, Pantheon, Trevi Brunnen…manches davon haben wir später aber nochmal gemacht, da es einfach zu voll für Fotos war 🙂

 

Tag 3

Der dritte Tag war etwas kühler und regnerisch. Wir sind vom Roma Termini vorbei am schönen Piazza Venezia mit dem Altare della Patria spaziert und waren dann in der Fox Gallery. Ein super süßer Laden für Kunst, Literatur etc.

Da es stärker anfing zu regnen sind wir danach mit dem Bus zu meinem absoluten Favoriten gefahren: Das Katzencafé Romeow. Dort gibt es vegane Getränke und Speisen und vor allem niedliche Katzen. Auch die Einrichtung ist total schön, einfach ein toller Ort, um ein bisschen vor dem schlechten Wetter zu flüchten.

Danach sind wir zur Spanischen Treppe gefahren. Der Regen war schwächer und nicht mehr unangenehm, aber noch stark genug, um einige Touristen zu vertreiben, sodass wir in Ruhe ein paar schöne Fotos schießen konnten 🙂 Also kleiner Tipp: Den leichten Regen nicht scheuen, sondern nutzen, um Rom mit ein bisschen weniger Menschenmengen zu genießen.

Danach waren wir ein bisschen in den Einkaufsstraßen unterwegs, unter anderem findet man Brandy Melville in der Nähe!

Am frühen Abend wollten wir zum Campo de Fiori. Der Markt schließt allerdings nachmittags, also nächster Tipp: Wer die Stände erleben will geht besser vor 16 Uhr hin.

Tag 4

Der letzte Tag meinte es dann wettertechnisch nochmal richtig gut mit uns. Sonne und ca. 20 Grad. Wir sind erst mittags los, da wir an dem Tag länger unterwegs bleiben wollten. Gegen 14 Uhr sind wir am Circus Maximus gestartet, wo es super leckeres Eis gibt. Danach sind wir am Tiber entlang gelaufen und zur Porta Portese. Dort soll eigentlich auch ein Markt für Antiquitäten sein, aber irgendwie hatten wir wieder Pech und er fand nicht statt. Von da aus sind wir zum Piazza Benedetto Cairoli, ein kleiner grüner Fleck in Mitten von Einkaufsstraßen- bei Sonne wirklich zu empfehlen, ein schöner Fotospot.

Danach ging es nochmal zum Piazza Navona, dieses mal mit mehr Glück. Es war weniger voll und wir konnten ganz wunderbare Fotos machen. Es treiben sich dort unglaublich viele Künstler, Musiker etc. rum, wodurch der Platz eine schöne Atmosphäre hat.

Um für den Abend fit zu bleiben haben wir eine kleine Kaffeepause im Casa& Bottega gemacht. So ein süßes Café und in einer kleinen Seitengasse etwas abseits der Menge. Außerdem sitzt man total schön und zahlt 2,50 für einen Soja Latte Macchiato, was ich überraschend günstig fand 🙂

Von da aus ging es dann nochmal zum Trevi Brunnen, dieses mal um ca. 19 Uhr schon etwas leerer.

Bei der Dämmerung sind wir durch den botanischen Garten Villa Borghese gegangen und haben bei Dunkelheit ein paar Aufnahmen am Tiber gemacht. Es lohnt sich wirklich, bis zum Abend in Rom zu bleiben und die Stadt mit all ihren Lichtern auch mal bei Nacht zu erleben. 

 

Wart ihr schon mal in Rom? Wenn ja, wie gefällt es euch dort? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare 🙂

 

 

 

Weiberkram Wuppertal: 8 Dinge, die ich über Flohmärkte sagen kann

Meinen Umzug Ende letzten Jahres hatte ich für ein radikales Aussortieren genutzt. Denn beim Ausräumen meines Schrankes überkam mich eine Mischung aus Schock und Scham. Warum habe ich so viele Sachen, warum haben manche noch ein Schild dran und liegen seit Jahren in der Ecke rum ? Und: Wohin damit? Wieder mitnehmen, in der neuen Wohnung erneut mit Platzproblemen kämpfen, beim nächsten Auszug wieder der gleiche Ärger? Nein, es war klar für mich, dass alles raus muss. Also die nächsten Mädelsflohmärkte gegoogelt, Kai als Unterstützung ins Boot geholt und für den nächsten Termin in Wuppertal angemeldet.

Am letzten Sonntag war es dann so weit, um 10 Uhr haben wir auf- und um 17 Uhr völlig erschöpft wieder abgebaut. Wie es lief, was ich daraus gelernt habe und ob ich Flohmärkte empfehlen kann, habe ich mal in 8 Stichpunkten (und einigen Bildern) für euch zusammengefasst 🙂

 

1. Ich habe mehr als zwei Meter alte Klamotten 

Da die Standgebühren doch recht hoch waren dachte ich, mit zwei Metern komme  ich locker hin. Gott sei Dank hatten wir eh nur einen drei Meter Tisch und im Endeffekt eine riesige Portion Glück, dass wir mehr Platz nutzen durften. Denn selbst auf drei Metern wurde es sehr, sehr eng, meine Klamottenberge unterzubringen.

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2. Seine Standnachbarn kann man sich nicht aussuchen 

Sieben Stunden sind eine lange Zeit auf engem Raum, wenn die Mädelshorde neben einem ein sehr lautes und schrilles Organ hat, gerne minütlich mit einem „Sektchen“ anstößt und ständig ihren Kram auf deinem Tisch ablegt (alles halb so wild, nicht zu ernst nehmen, falls eine von euch das mal lesen sollte 😀 ).

 

3.  Ein Spiegel hilft! 

Es war mir erst etwas zu lästig, extra meinen Ganzkörperspiegel mitzunehmen, aber es lohnt sich- die Leute probieren doch gerne mal was an und es lockt sogar Leute von anderen Ständen zu einem, die dann eventuell hängen bleiben 🙂

4.  Immer genug Wechselgeld dabei haben 

Zum Glück hatte ich noch dran gedacht, eine große Menge Kleingeld einzupacken, denn man muss doch recht häufig wechseln.

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5. Man sollte vorher alle Optionen für Kaffee und Snacks abwägen 

So ein Tag ist echt lang und Kaffee ist mein bester Freund. Auch Hunger kommt irgendwann, wenn man also wie ich nicht so auf Currywurst und Pommes (klassisches Flohmarktessen anscheinend) steht, sollte man sich ordentlich Vorrat einpacken (oooooder eine liebe Begleitung haben, die losläuft und Mittagessen bei Subway organisiert – danke Kai :-)! )

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6. Als kleiner Mensch trifft man eine kleine Zielgruppe 

Ich hatte es befürchtet und es hat sich bestätigt: Da es sich bei meinen Sachen hauptsächlich um Größe 32-34 handelte, gab es nicht so einen großen „Kundenkreis“. Oft kamen Leute, waren interessiert an den Sachen und sind beim Blick auf die Größe direkt gegangen- das war schade, ich sollte wohl in Erwägung ziehen, das nächste Mal auf einem Kinderflohmarkt zu verkaufen 😀

 

7.  Gegen Ende werden die Leute immer geiziger

Wenn man ein paar ‚Lieblingsstücke‘ hat, die man nicht einfach so rauswerfen will, würde ich diese am Ende schnell wegpacken. Denn ehrlich gesagt ist ab 16 Uhr niemand mehr bereit, mehr als ein paar Euro für Sachen auszugeben. Und das war mir für manche neuwertigen Brandy Melville Pullover, Hollister Schals etc. doch zu schade 🙂

 

8. Es lohnt sich, wenn man Spaß dran hat 

Ich muss sagen, finanziell hat es sich nicht riesig gelohnt. Klar, ein kleiner Nebenverdienst kam bei rum, aber es floss auch Geld in Standgebühren, Kaffee, Snacks etc. Wenn man also wirklich nur und gerne recht viel Geld verdienen will, empfehle ich so einen Flohmarkt nicht zwangsläufig. Wenn man aber einfach Spaß an der Sache hat, sich auch über einen kleinen „Lohn“ für viel Arbeit freut und es einem zu schade ist, all seine alten Sachen  komplett wegzuwerfen, dann lohnt es sich auf jeden Fall 🙂

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Die Sachen, die ich nicht losgeworden bin, werde ich wahrscheinlich jetzt spenden 🙂
Wie sieht es bei euch aus, hat schon mal jemand bei einem Flohmarkt mitgemacht? Oder seid ihr selbst gerne Käufer bei Flohmärkten? Oder grundsätzlich eher uninteressiert an sowas? 🙂 Schreibt mir doch gerne eure Meinung in die Kommentare ❤