Kaffeeklatsch, Inspirationsquelle oder Workplace: meine große Liebe zu Cafés

„There is nothing a good cup of coffee can’t fix“ 

Ich denke, wer mir auf Instagram folgt sollte schon bemerkt haben, dass ich eine ganz große Leidenschaft für Cafés hege. Und ja, mir schmeckt Kaffee gut, aber das tut er ja auch zuhause. Aber was es da nicht gibt: diese bestimmte Atmosphäre, die in Kaffeehäusern herrscht. Und die wirkt sich bei mir immer irgendwie inspirierend aus, egal aus welchem Anlass ich im Café sitze.

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Kaffeeklatsch und Gedankenaustausch

Manchmal gibt es nicht schöneres, als mit Freunden bei einer Tasse Kaffee zusammen zu sitzen, an einem gemütlichen Ort und einfach stundenlang zu quatschen. Und ich finde die Atmosphäre im Café beflügelt die Gespräche, man quatscht über Gott und die Welt und vergisst total die Zeit. Ich liebe solche Coffeedates und finde, das wird nie langweilig ❤

 

Arbeiten und Unikram

Viele können nicht nachvollziehen, wie man im Café arbeiten kann. Zu laut, zu hektisch, zu viel Ablenkung. Bei mir ist es genau anders. Zuhause fällt es mir schwer zu arbeiten. Es geht zwar, aber ich empfinde es als sehr mühsam. In der Bibliothek kann ich mich schon gut konzentrieren, wenn es ums strikte Auswendig Lernen geht. Aber am besten in den Schreibfluss (und mein Studium besteht zum größten Teil aus Hausarbeiten und kaum aus reinem Lernen) komme ich am besten im Café. Es gibt auch in Bonn einige Plätze, an denen mehrere Leute arbeiten, das ist dann am angenehmsten. Dort ist es nicht allzu laut, aber es herrscht dieser gewisse Geräuschpegel, der das Arbeiten angenehm macht. Bei kompletter Stille bleibt mein Kopf manchmal einfach leer oder schweift komplett ab.

 

Inspirationsquelle

Ähnlich wie beim Arbeiten und Hausarbeiten schreiben ist es mit dem kreativen Schreiben. Dafür gibt es meiner Meinung nach wirklich keinen besseren Platz, da kann das Café sogar gerne etwas hektischer sein. Die Gespräche um mich herum, der Geruch von frischem Kaffee, die unterschiedlichen Gesichter und Menschen mit ihren unterschiedlichsten Bestellungen. Ich empfinde das als total inspirierend. Und ich schreibe grundsätzlich gerne direkt aus der Inspiration heraus und weniger geplant oder gezielt. Und ein starker Kaffee kann oben drauf auch nicht schaden, um meine Kreativität anzuregen 😀

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Also, es lässt sich sagen: Wenn ich nach einem langen Gespräch, einer produktiven Worksession oder mit einem neuen persönlichen Text das Café verlasse, habe ich definitiv mehr mitgenommen als bloß einen Kaffee ❤

 

(*Werbung, in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Café Kurt , instagram: Kurt der Kaffeeröster )

Aus 1 mach 3: warum ich Basics liebe

Ich bin ehrlich gesagt oft recht faul, was meine Outfits angeht. Ich liebe Mode, und ich liebe Einkaufen, aber ich bin auch froh, wenn es morgens schnell geht! Weswegen ich mir inzwischen einen ganz ordentlichen Stock an Basic Kleidung zugelegt habe, die einfach immer gehen, zudem meistens recht günstig sind und mir auf jeden Fall dauerhaft gefallen. Denn dazu kommt, dass ich mich schlecht festlegen kann. Mein Kleidungsgeschmack ändert sich rasend schnell, quasi täglich. ich habe ausgefallene Teile im Schrank, die alle noch ein Preisschild dran haben, weil ich sie mir schon kurz danach leid gesehen habe (ohne sie überhaupt zu tragen, haha) . Deswegen finde ich es inzwischen viel praktischer, meine aktuelle Stimmung (oder wie auch immer man das nennen soll, ich bin einfach recht sprunghaft in meinen Entscheidungen :D) mit Accessories auszudrücken.

 

Outfit 1

 

Bauchtasche: eastpak
Schuhe: Adidas Stan Smith

 

Outfit 2

 

Uhr & Armband: Cluse

 

Outfit 3

 

Schuhe: Birkenstock                                                         
Armband: 24colours

 

Wie ist das bei euch? Seid ihr standhafter, was euren Geschmack angeht oder ist das auch tagesabhängig? 🙂 ❤

 

 

#4 Monatsreview: Meine Maimomente

 In a nutshell

Der Mai kam mir persönlich irgendwie chaotisch vor. Ein auf und ab- gefühlsmäßig, stressmäßig, im Hinblick auf Uni und Persönliches. Insgesamt war es glaub ich ein guter Monat- viel gezweifelt, viel nachgedacht, aber auch viel gelacht und viel geschafft. Und dass ich viel fühle, kenne ich von mir und es ist mir ehrlich gesagt lieber als die Momente, in denen ich mich mal leer und quasi nichts gefühlt habe.

Lieblingsmomente

Wildwald Voßwinkel und allgemein viel Outdoor Time: Bei gutem Wetter hält mich wirklich nichts drinnen. Ich habe versucht, jeden Sonnenstrahl aufzuschnappen, war unfassbar viel spazieren, habe in der Sonne gesessen und bin das erste Mal für meine Verhältnisse recht schnell ein bisschen braun geworden 🙂 Ob alleine, ob mit meinem Freund, im Wald, am Rhein, im Wildpark Voßwinkel…ich habe diese Momente alle sehr genossen, frische Luft ist immer Balsam für meine Seele.

wildwald

 

Rhein in Flammen: Ganz zu Beginn des Monats war ich endlich das erste mal bei Rhein in Flammen- obwohl ich bereits zwei Jahre in Bonn wohne, ist sonst leider immer etwas dazwischen gekommen. Und obwohl ich an dem Tag ein bisschen ausgepowert von 8 Stunden arbeit und Sport war, hat es sich gelohnt! Es war ein wunderschönes Feuerwerk, das ich so noch nie gesehen habe!

Lieblingsfood

 

Back to Basic: Sandwichs bei Dean and David & in der Black Coffee Pharmacy 

 

Ja, die Sandwichgelüste des letzten Monats sind immer noch da. Ich habe mal weiter rumprobiert und zwei neue Lieblinge, Sweet Chilli Chicken von Dean and Davids und simples Vollkornbrot mit Frischkäse und Gemüse in der Black Coffee Pharmacy– so einfach, aber soooo gut!

 

Back to Basic 2.0: Bowls of Happiness im Edelgrün und bei Fuchs & Hase

Ich bin tatsächlich etwas langweilig, was meine Essgewohnheiten angeht. Wenn ich etwas habe, was ich mag, werde ich es immer wieder essen und nur versuchen, unterschiedliche Variationen davon zu finden.  So gab es mein geliebtes Frühstücksfood, einmal in Form einer Acai Bowl im Edelgrün – ein echt süßer, hipper Laden in Köln Ehrenfeld. Und in der Heimat bei meinen Eltern, in Iserlohn, wo die Auswahl an trendigen Cafés eher gering ist, hab ich zumindest ganz tollen Walnuss-Honig-Obst-Quark gefunden, in meinem alten Stammcafé Fuchs und Hase.

 

Produktneuheit: Vegane Proteinballs von DM 

Wer mich kennt weiß, dass ich total süchtig nach Proteinriegeln bin. Am liebsten kaufe ich sie bei DM, da sie dort noch etwas bezahlbarer sind als in den meisten Fitnessgeschäften. Außerdem hab ich in letzter Zeit vegane Riegle für mich entdeckt. Umso glücklicher war ich diesen Monat, als ich etwas neues entdeckt habe: Vegane Protein Balls in den Geschmacksrichtungen Peanut Brownie und Almond Cookie 🙂

 

Das hat mich genervt

uni

Arzttermine: Ich finde Besuche beim Arzt unfassbar unangenehm und schiebe sie entweder endlos auf oder, wenn irgendwie möglich, nehme sie gar nicht wahr. Diesen Monat hatte ich allerdings vier wichtige Termine. Alles nichts tragisches, trotzdem hat es mich ziemlich belastet und gestresst.

Startschwierigkeiten und Ungewissheit in der Uni: Da ich momentan nur ein Seminar in der Uni habe und die restliche Zeit quasi im Selbststudium verbringe, habe ich mich teilweise etwas verloren gefühlt. Ich habe noch eine Hausarbeit und die Bachelorarbeit vor der Nase. Tatsächlich habe ich die Hausarbeit inzwischen fertig gestellt, worauf ich ziemlich stolz bin. Was mich aber genervt hat waren Startschwierigkeiten in Bezug auf die Bachelorarbeit. Ich habe genug Zeit, bereits lozulegen ,aber der Anfang erweist sich grad als so kompliziert. Ich habe das Gefühl, unfassbar viel an allem zu arbeiten, ohne echte Fortschritte zu sehen, und das kann ganz schön frustrieren. Sobald ich erstmal ans aktive Schreiben komme, ist dann aber zum Glück meistens das Schlimmste geschafft 🙂

Das habe ich entdeckt

Bequemlichkeit: In Bezug auf Kleidung hab ich bei den warmen Temperaturen meine Liebe zu gemütlichen Outfits entdeckt. Grade wenn ich viel rumlaufe, draußen  und lange unterwegs bin, hat das diesen Monat total an Bedeutung gewonnen. Hätte man mir vor 5 Jahren gesagt, dass ich mich über Jutebeutel und Birkenstock Sandalen so freuen kann- ich hätte wahrscheinliche ernste Zukunftsängste entwickelt 😀

bequem

„Money Monster“ und „Das Spiel“: Ich gucke nicht so oft Filme, da mir eigentlich Serien lieber sind. Diesen Monat habe ich zwei geschafft- bezieungsweise 1,5. Während Money Monster mir wirklich gut gefallen hat, allein wegen der Top Besetzung, mussten wir bei Das Spiel leider abbrechen. Ich bin ein sehr sensibler Mensch und tatsächlich gingen mir manche Dialoge zu nahe, sodass ich es nicht geschafft hätte, den Film zu Ende zu gucken. Was aber nicht heißt, dass es kein guter Film ist- ich kann es leider nicht beurteilen 😀

 Was bringt der Juni?

Hoffentlich endlich den richtigen Start in die Bachelorarbeit, sodass es losgehen kann mit Schreiben. Wünscht mir einfach ein paar Geistesblitze und konstruktive Gespräche mit meiner Dozentin! Ansonsten hoffentlich weiter tolles Wetter, die Möglichkeit, dies auch zu genießen, viele Fotos zu machen, brauner zu werden etc 🙂 Auf jeden Fall ein Arctic Monkeys Konzert, die Hochzeit meiner Cousine und ein paar Geburtstage von sehr wichtigen Menschen ❤

#3 Monatsreview: Augenblicke im April

Es ist Ende April und ich weiß nicht, ob der Monat entweder verflogen ist oder doch unendlich lang war. Irgendwie ist super viel passiert und trotzdem fühlt es sich so an, als wäre grade erst Ostern gewesen. Ich finde dieses Format von Beiträgen deshalb auch selber super, um ein bisschen zu ordnen, was eigentlich alles los war.

 

In a nutshell

Ostern in der Heimat. 4 Tage in Rom, über die ich bereits ausführlich berichtet habe. Endlich ein paar super warme Frühlingstage, die schon nach Sommer geschmeckt haben. Zurück im Studentenleben, zurück im Nebenjob bei 24colours. Zurück in der Bibliothek, das Thema Bachelorarbeit wird langsam ernst. Freunde wieder getroffen, die im Ausland waren oder für die ich während des Praktikums zu wenig Zeit hatte. Und eindeutig gemerkt wie sehr ich es vermisst habe, mir meinen Tagesablauf frei einzuteilen.

 

Lieblingsmomente

Rom: Viel sehen, viiiiiel fotografieren und viel laufen. Ein wunderschöner Kurzurlaub, über den ihr hier mehr lesen könnt.

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Sonnentage: Die richtig schönen Tage haben sich so sehr auf meine Laune ausgewirkt. Seien es abendliche Spaziergänge am Rhein oder Tretboot fahren in der Rheinaue– ich habe versucht die warmen Temperaturen voll und ganz auszunutzen und so wenig Zeit wie möglich in der Wohnung zu verbringen. Mir geht es immer sofort im Ganzen besser, wenn das Wetter mitspielt, so klischeehaft das klingt.

 

Lieblingsfood

Irgendwie wurde meine sonst so strikte „Müsliliebe“ diesen Monat ein bisschen abgelöst. In Italien kann man (neben Pizza und Pasta natürlich) super leckere Sandwiches essen. Und da wir während unseres Urlaubs eher wenige Pausen gemacht haben, und wenn dann lieber für Kaffee, war es super, so etwas unterwegs zu essen.

 

 

Außerdem hab ich an den warmen Tagen meinen Kaffee gegen Iced Latte eingetauscht und auch das ist zu einem echten Favoriten geworden 🙂

 

Das hat mich genervt

Ehrlich gesagt, und das wäre wahrscheinlich einen eigenen Post wert, aber ich überlege noch, ob ich darüber mehr erzählen möchte: ich selbst. Ich fühle mich grade etwas unentschlossen, überfordert und bin innerlich total unruhig. Es macht mir Angst, dass ich bald mit meinem Bachelor fertig bin und nicht genau weiß, wie es weiter geht. Es macht mir Angst, dass ich anscheinend nie genau weiß, was ich wirklich will und dass ich festgefahrene Verhaltensweisen nicht loswerde. Das betrifft viele Bereiche in meinem Leben und natürlich geht es mir insgesamt gut, ich will mich sicher nicht beschweren- ich wünschte nur, ich würde das Chaos in meinem Kopf endlich mal geordnet bekommen.

 

Das habe ich entdeckt

Degrassi: Und schon wieder eine Serie durchgeguckt, langsam entwickle ich eine richtig klassische Netflixsucht 🙂

Bullet Journal: Ich hatte es länger geplant, aber immer aufgeschoben. Finde meine Schrift leider eigentlich nicht hübsch genug dafür, aber habe den Gedanken jetzt endlich verdrängen können und einfach mal angefangen. Passt auch dazu, dass ich Ordnung in meinen Kopf bekommen will. Und richtig Spaß macht es mir auch. Führt jemand von euch ein Bullet Journal?

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YouTube: Ich habe mir wegen Rom endlich auch mal einen YouTube Kanal erstellt und auch wenn ich mit der Plattform noch nicht ganz warm geworden bin, bin ich doch ziemlich stolz auf unser Video:

Rome Travel Diary  🙂  gefilmt und geschnitten von Kai

Was bringt der Mai?

Ich werde wohl viel Zeit in der Bibliothek und am Laptop verbringen. Mein Ziel ist es, meine letzte Hausarbeit auf jeden Fall diesen Monat fertig zu kriegen und auch mit der Bachelorarbeit schon ein Stück weiter zu kommen. Ansonsten fange ich wieder regelmäßig an, im 24colours zu arbeiten und darauf freue ich mich total- es hat mir doch sehr gefehlt während meines Praktikums. Abgesehen davon werde ich weiterhin viel Zeit mit Sport und Instagram bzw. dem Blog verbringen, weil ich diese Sachen einfach liebe und sie für mich einen Ausgleich schaffen statt eine Zusatzbelastung zu sein 🙂

SPRING FAVORITES

Kirschblüten, warme Sonnenstrahlen auf der Haut, Vogelgezwitscher: der Frühling kam dieses Jahr unerwartet, urplötzlich und an manchen Tagen sehr viel wärmer als erwartet. Und ich habe wieder gemerkt, wie verliebt ich in diese Jahreszeit bin. Die Welt riecht förmlich nach Neuanfang, die Menschen scheinen automatisch bessere Laune zu haben und man kann die Tage wieder ausgiebig an der frischen Luft verbringen.

Aber es gibt noch mehr Kleinigkeiten, die mich dieses Jahr am Frühling glücklich machen und die möchte ich hier mit euch teilen:

 

  • Denim Jacket: Ich habe sie sofort am ersten wärmeren Tag aus der Ecke meines Kleiderschranks befreit! Meine geliebte Jeansjacke! 

denimjacket

 

  • „Frühaufsteher“: Ich bin grundsätzlich eher eine Nachteule, aber wenn morgens die Vögel zwitschern und die Sonne schon früh durch die Vorhänge kriecht, dann stehe ich viel lieber auf, bin allgemein energiegeladener und unternehmungslustiger. Außerdem schlafe ich bei dem warmen Wetter total gerne bei offenem Fenster.
  • Lange Spaziergänge: Hier in Bonn kann man einfach wunderschön am Rhein spazieren gehen und das habe ich bisher schon an fast jedem wärmeren, freien Tag gemacht. Abends, wenn die Luft ganz mild ist und die Sonne sich langsam verabschiedet, macht es besonders viel Spaß. Und wie bereits gesagt habe ich im Frühling sowieso viel mehr Energie, sodass ich auch meistens zum Fitnessstudio hin- und zurücklaufe- ich will mich bei gutem Wetter einfach nicht unnötig in den Bus/das Auto setzen.

 

 

 

  • Iced Coffee: Die Kaffee Liebe hört nicht auf, wenn es wärmer wird, aber der warme Cappuccino wird gegen einen Iced Latte eingetauscht 🙂 

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  • Nicht nur Kirschblüten: Ja, die leuchtenden, rosafarbenen Kirschblüten sind toll, aber ich finde im Frühling blüht es überall so schön. Das sind kleine Gänseblümchen, Löwenzahn, Maiglöckchen…das alles zusammen ergibt doch erst die bunte Frühlingsatmosphäre 🙂 

springfavorites

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr eine Lieblingsjahreszeit? Und wenn ja, welche ist es und warum? 🙂

 

 

Watch by Cluse
Denimjacket by Bershka 
Pictures taken by Kai  ❤ 

4 Tage, 2.000 Fotos, 100.000 Schritte : Rom Travel Diary

Ein Urlaub, der eigentlich der Erholung zwischen Vollzeit Praktikum und Bachelorarbeit dienen sollte: vier Tage Rom. Aber schickt man einen Hobbyfotografen und eine eifrige Instagrammerin auf Reisen, dann gibt es nur eine Priorität: jeden hübschen Spot in der gesamten Stadt abklappern, am besten komplett zu Fuß (insgesamt sind wir innerhalb Roms vielleicht drei oder vier Mal Metro/Bus/Straßenbahn gefahren) um auch ja nichts zu verpassen. Zwischendurch Stärkung durch Kaffeepausen und weiter geht’s. Schön war es- anstrengend, aber wunderschön! Kai, danke für den besten „Urlaub“, den ich mir hätte vorstellen können 🙂

In einem kleinen Travel Diary habe ich für euch unsere besten Momente festgehalten. Ich versuche mich auch halbwegs kurz zu fassen, da wir einfach genug Fotos gemacht haben, die viel aussagekräftiger sind als viele Worte 🙂

 

Tag 1

Nach kurzen Startschwierigkeiten auf Grund des Streiks am Flughafen sind wir dann doch noch sicher an unserem Hotel angekommen- allerdings erst nachmittags und schon ganz schön erschöpft. Von da aus ist es ein ganzes Stück mit dem Zug in die Innenstadt, deswegen haben wir beschlossen, am ersten Tag in Frascati zu bleiben, dem Ort unterhalb unseres Hotels, der Villa Grazioli  . Das war schon ein ordentlicher Fußmarsch und auf jeden Fall genug für den ersten Nachmittag.

 

 

Tag 2

Hochmotiviert und total gespannt ging es dann am Morgen endlich nach Rom. Gestartet am Kolosseum haben wir an diesem Tag wirklich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, und das größtenteils zu Fuß. Erst Kolosseum, dann Vatikan (aber nur kurz von außen, ich habe das komplette Programm schon mit der Schule hinter mir), Piazza Navona, Pantheon, Trevi Brunnen…manches davon haben wir später aber nochmal gemacht, da es einfach zu voll für Fotos war 🙂

 

Tag 3

Der dritte Tag war etwas kühler und regnerisch. Wir sind vom Roma Termini vorbei am schönen Piazza Venezia mit dem Altare della Patria spaziert und waren dann in der Fox Gallery. Ein super süßer Laden für Kunst, Literatur etc.

Da es stärker anfing zu regnen sind wir danach mit dem Bus zu meinem absoluten Favoriten gefahren: Das Katzencafé Romeow. Dort gibt es vegane Getränke und Speisen und vor allem niedliche Katzen. Auch die Einrichtung ist total schön, einfach ein toller Ort, um ein bisschen vor dem schlechten Wetter zu flüchten.

Danach sind wir zur Spanischen Treppe gefahren. Der Regen war schwächer und nicht mehr unangenehm, aber noch stark genug, um einige Touristen zu vertreiben, sodass wir in Ruhe ein paar schöne Fotos schießen konnten 🙂 Also kleiner Tipp: Den leichten Regen nicht scheuen, sondern nutzen, um Rom mit ein bisschen weniger Menschenmengen zu genießen.

Danach waren wir ein bisschen in den Einkaufsstraßen unterwegs, unter anderem findet man Brandy Melville in der Nähe!

Am frühen Abend wollten wir zum Campo de Fiori. Der Markt schließt allerdings nachmittags, also nächster Tipp: Wer die Stände erleben will geht besser vor 16 Uhr hin.

Tag 4

Der letzte Tag meinte es dann wettertechnisch nochmal richtig gut mit uns. Sonne und ca. 20 Grad. Wir sind erst mittags los, da wir an dem Tag länger unterwegs bleiben wollten. Gegen 14 Uhr sind wir am Circus Maximus gestartet, wo es super leckeres Eis gibt. Danach sind wir am Tiber entlang gelaufen und zur Porta Portese. Dort soll eigentlich auch ein Markt für Antiquitäten sein, aber irgendwie hatten wir wieder Pech und er fand nicht statt. Von da aus sind wir zum Piazza Benedetto Cairoli, ein kleiner grüner Fleck in Mitten von Einkaufsstraßen- bei Sonne wirklich zu empfehlen, ein schöner Fotospot.

Danach ging es nochmal zum Piazza Navona, dieses mal mit mehr Glück. Es war weniger voll und wir konnten ganz wunderbare Fotos machen. Es treiben sich dort unglaublich viele Künstler, Musiker etc. rum, wodurch der Platz eine schöne Atmosphäre hat.

Um für den Abend fit zu bleiben haben wir eine kleine Kaffeepause im Casa& Bottega gemacht. So ein süßes Café und in einer kleinen Seitengasse etwas abseits der Menge. Außerdem sitzt man total schön und zahlt 2,50 für einen Soja Latte Macchiato, was ich überraschend günstig fand 🙂

Von da aus ging es dann nochmal zum Trevi Brunnen, dieses mal um ca. 19 Uhr schon etwas leerer.

Bei der Dämmerung sind wir durch den botanischen Garten Villa Borghese gegangen und haben bei Dunkelheit ein paar Aufnahmen am Tiber gemacht. Es lohnt sich wirklich, bis zum Abend in Rom zu bleiben und die Stadt mit all ihren Lichtern auch mal bei Nacht zu erleben. 

 

Wart ihr schon mal in Rom? Wenn ja, wie gefällt es euch dort? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare 🙂

 

 

 

#2 Monatsreview: Märzmomente

Der März wäre dann auch geschafft und damit hoffentlich der letzte Monat mit Minustemperaturen. Ich bin mir sicher, jetzt kommt der Frühling wirklich! Und für mich stehen wieder einige Veränderungen an. Mein Praktikum ist jetzt vorbei und es kommt wieder ein neuer Abschnitt. Aber erstmal: Wie war der letzte Arbeitsmonat, was stand an den Wochenenden an, was habe ich erlebt, gemocht, gegessen und gesehen?

In a nutshell:

Die Hoffnung auf Frühlingsanfang, die leider zunächst enttäuscht wurde. Ein paar Urlaubstage, die genossen wurden. Etwas Chaos im Kopf und der Versuch, es über Aufräumen, Ausmisten etc. zu lösen. In freudiger Erwartung auf das was kommt. Gesundheitlich am Ende ganz schön ausgebremst. Das fasst meinen Monat wohl ganz gut zusammen 🙂

Lieblingsmomente

Kurzurlaub: Ich habe drei schöne Tage in Brüssel verbracht, aber dazu habe ich ja bereits einen eigenen Post  veröffentlicht 🙂

Ausmisten und Reinholen: Ich habe für den Flohmarkt am Anfang des Monats ordentlich ausgemistet, aber auch dazu habe ich ja bereits einen Beitrag veröffentlicht. Außerdem hab ich meine Wohnung ein bisschen neu gestaltet. Also alten Kram raus, neue Deko rein- sowas tut mir immer gut 🙂

Interior

 

1k: Klingt wahrscheinlich unbedeutend und etwas lächerlich, aber ich habe mich doch ziemlich gefreut, dass ich bei Instagram die 1000 Follower knacken (und trotz des ewig nervigen Follow-Unfollow-Spiels erhalten) konnte 🙂

Lieblingsfood

Cafe Frida in Bonn

Frida

Leckere Overnight Oats mit Obst und Nüssen. Eine unfassbar coole Atmosphäre und nette Bedienung. Ich will bald unbedingt wieder hin 🙂

Donuts in Brüssel

 

 

Auf Instagram entdeckt und musste getestet werden. Eine tolle Auswahl und der Laden ist sehr „instagrammable“ 😀

Das hat mich genervt

Krankheit: Ich hatte an dieser Stelle erst etwas anderes stehen, aber dass ich jetzt Ende des Monats noch ordentlich krank geworden bin, hat alles andere in den Schatten gestellt. Ich werde eigentlich nie krank und wenn ist es eine leichte Erkältung, bei der ich ganz normal weiter mache (arbeite, rausgehe und teilweise sogar trainiere, was wirklich nicht schlau ist). Aber dieses Mal hat es mich echt ausgeknockt. Komplett flach liegen und ans Bett gebunden sein, das fällt mir unfassbar schwer. In solchen Momenten wird einem erst bewusst, wie sehr man seine Gesundheit wertschätzen sollte! Wie toll es ist, dass einem der gesunde Körper so viel ermöglicht! Ich nehme mir wieder vor, dafür in Zukunft dankbarer zu sein!

Das habe ich entdeckt

The Bold Type: Und wieder eine neue Serie geschafft 🙂 Leider gibt es erst 10 Folgen. Eine super Mischung aus „schön anzusehen“ und Tiefgang. Eine Prise „Der Teufel trägt Prada“ gepaart mit „Sex and the City“ und dazu eine gute Portion Feminismus. An einigen Stellen sicher überspitzt (das klischeehafte Sekt trinken auf dem Garderobenboden…) , aber es dient ja auch dem Entertainment, also mir hat es insgesamt richtig gut gefallen 🙂

Airbnb: Lieber spät als nie! Ich habe endlich auch mal ein Zimmer über Airbnb gebucht und war ehrlich gesagt etwas nervös. Aber meine Erwartungen wurden absolut übertroffen, es war unkompliziert, super spontan und das Zimmer war wunderschön! Perfekt, wenn man sich erst 5 Tage vorher überlegt, in den Kurzurlaub zu fahren.

Was bringt der April?

Erstmal ist mein Praktikum vorbei und es gibt eine kurze, zwei wöchige Auszeit. Dabei werde ich mal wieder in die Heimat fahren, Eltern und Freunde besuchen und dann geht es nach ROM! Ich bin schon unfassbar aufgeregt und freue mich auf ein bisschen Sonne, viiiiele Fotos und einfach ein wenig rauskommen. Danach geht dann der Studentenwahnsinn wieder los. Für mich heißt es Bachelorarbeit schreiben, also es wird ernst. Es liegen sicherlich etwas stressige Zeiten vor mir, aber ich freue mich auch ein wenig darauf. Außerdem steht noch ein Konzert (Wombats) an. Und ich habe mir vorgenommen, meine Sportroutine etwas zu ändern. Ich bin seit Monaten ziemlich festgefahren mit meinem Trainingsplan und habe einfach Lust auf ein bisschen Abwechslung- mal sehen, was dabei rum kommt 🙂

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