Work in progress: Unzufriedenheit als Chance statt Sackgasse

“Excellence is not a destination; it is a continuous journey that never ends.” (Brian Tracy)

 

Fionas words in progress ist der Titel meines Blogs und ich würde auch meine Person selbst als work in progress bezeichnen. Und ich habe lange gedacht, dass das etwas Schlechtes ist. Aber in einem Gespräch mit einer sehr wichtigen Person ist mir klar geworden, dass es einen Unterschied gibt zwischen Unzufriedenheit und dem einfachen Wunsch, an sich zu arbeiten. Und mir wurde bewusst, dass ich vielleicht noch nicht 100%ig mit mir im Reinen bin, ich es aber nicht als Unzufriedenheit betrachten sollte. Ich bin noch nicht da, aber es ist okay, denn ich laufe weiter. Ich bin gar nicht wirklich unglücklich mit mir, nur habe ich immer den Drang, weiter zu wachsen. Und das ist gut so. Denn wo wären wir, wenn wir uns nicht weiter entwickeln würden?

Ich bin noch nicht da, aber es ist okay, denn ich laufe weiter

Schwierig wird es erst, wenn die Unzufriedenheit mit sich einen selbst ausbremst, lähmt und man sich selbst im Weg steht. Und wenn das passiert, wenn man das Gefühl hat, man ist an einem Punkt, an dem alles an einem falsch ist und man weder Kraft noch eine Idee hat, es zu ändern, dann wird es zu einem Problem. Ich habe das bei dieser Person miterlebt und da wurde mir der Unterschied klar: das eine ist Antrieb, das andere Ohnmacht. Während ich Kraft daraus ziehe, dass ich noch nicht bin, wo ich hin möchte, hatte es bei der anderen Person sämtliche Energie aufgesogen, überhaupt noch aufzustehen, geschweige denn weiterzugehen.

Und dann? Was hilft, wenn man gelähmt ist von den Selbstzweifeln und der eigenen Unzufriedenheit? Ich weiß sicherlich auch keine perfekte Lösung dafür, aber die Dinge, die ich für wichtig halte sind

  • Reden, Reden, Reden! Öffne dich einer Person, denn wenn es einmal ausgesprochen ist, kann man es viel besser angehen. Und es spricht auch gar nichts dagegen, sich Hilfe zu holen, sei es durch Freunde oder auch eine Therapie.
  • Ins kalte Wasser springen! Einfach anfangen, irgendwo. Vielleicht ist es erstmal nur eine Kleinigkeit, die man schafft und in eine Gewohnheit umwandelt. Und von da aus macht man weiter. Ich glaube es ist wichtig, sich wirklich umsetzbare Ziele zu setzen. Nur als Beispiel: „Ich werde heute XY erledigen!“ ist ein besseres Ziel als „Ich werde ab jetzt sofort  eine XY Person!“.
  • Perspektivenwechsel! Unzufrieden ist man nun eh schon einmal, von da aus kann es doch nur besser werden. Also jeden Erfolg auch als diesen wahrnehmen. Und sich dabei selbst nicht allzu ernst nehmen. Es geht auf jeden Fall immer irgendwie weiter. Und man hat jeden Tag aufs Neue die Chance, es besser zu machen.

Workinprogress

 

Das sind nur kleine Anregungen. Und ich weiß auch nicht, ob man jemals 100%ig ankommt, ich weiß nur, dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe. Aber das macht mir keine Angst, ich finde es spannend, sich weiter zu entwickeln. Wie ist das bei euch? Geht es jemandem ähnlich? Schreibt mir doch gerne in die Kommentare 🙂

„Me Time“- über die Kunst alleine, aber nicht einsam zu sein 

 

 

Ich kenne so viele Leute, die immer unter Menschen sein müssen und früher war ich ganz genauso. Jede Sekunde musste verplant sein und am besten immer in Gesellschaft. Inzwischen habe ich mich in der Hinsicht stark verändert. Ich genieße es total, Momente für mich zu haben. Natürlich liebe ich meine Freunde und Familie, aber es tut manchmal einfach gut, seinen eigenen Gedanken nachzuhängen, eigenen Bedürfnissen nachzugehen ohne Rücksicht nehmen zu müssen und einfach mal durchzuatmen. Und ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass man das kann. Denn wenn man sofort Einsamkeit verspürt, sobald man alleine ist, ist das meiner Meinung nach ein Zeichen, dass irgendwas nicht im Reinen ist. Denn sonst kann es total schön sein, mal Zeit nur mit sich zu verbringen. Ein paar Dinge, die ich inzwischen ab und zu total gerne ohne Gesellschaft mache, sind:

 

Kaffee trinken: Früher hätte ich mich wohl nie alleine in ein Café gesetzt. Ich komme auch aus einer „Kleinstadt“, in der man quasi jeden kennt und da wäre es mir irgendwie unangenehm gewesen. Seitdem ich in Bonn wohne, gehört das für mich total dazu. Ich arbeite gerne bei einem Kaffee und sowieso ungern zuhause. Natürlich auch gerne mal mit „Study Buddies“ zusammen, aber es macht mir überhaupt nichts, alleine im Café zu sitzen- ganz im Gegenteil, produktiver bin ich so auf jeden Fall  🙂

 

 

Spazieren: Einfach spontan am Rhein spazieren, eine Runde durch die Stadt gehen oder ähnliches. In Ruhe nachdenken klappt dabei viel besser und da braucht es nicht immer eine Begleitung. Manchmal gehe ich einfach kurz nur eine kleine Strecke, um etwas frische Luft zu schnappen und Bewegung zu kriegen.

 

 

Gemütlicher Abend: Warum braucht man für einen Netflix oder DVD Abend immer eine Verabredung? Manchmal ist es auch schön, frei über den Film entscheiden zu können und nicht erst eine Diskussion darüber führen zu müssen- und Schokolade teile ich auch gar nicht sooo gerne 😀

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Sport: Ich persönlich gehe total gerne alleine trainieren und verstehe die Leute nicht, die eine(n) Trainingspartner/-in als Motivation brauchen. Sowieso höre ich am liebsten Musik beim Sport und ziehe gerne mein eigenes Programm durch. Ab und zu mal eine Begleitung zu haben finde ich schön, aber für mein alltägliches Training habe ich eigentlich lieber meine Ruhe 🙂

 

Ich finde es inzwischen super wichtig, Zeit für mich zu haben. Das war wie gesagt früher anders, und ist auch bestimmt nicht für jeden so. Aber ich persönlich bin richtig ausgepowert, wenn ich nie mal Momente alleine habe. So sehr ich Zeit mit Freunden genieße, manchmal tut es einfach super gut komplette „Me Time“ zu haben. Ich finde es auch toll, wenn Leute alleine verreisen und möchte das irgendwann in Zukunft auch mal machen (vielleicht erstmal zur Gewöhnung nur einen kleinen Kurztrip).
Wie seht ihr das, braucht ihr auch diese Auszeiten oder seid ihr lieber immer unter Menschen? 🙂

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Normal ist Ansichtssache

Ein kleiner, ganz spontaner Blogeintrag, den ich eigentlich nur geschrieben habe, weil 1. eine ganz bestimmte Person gerne wissen wollte, was für mich ein normales Leben bedeutet und 2. ich mich vor einem Haufen Unikram drücken möchte 🙂 

 

 

Normal ist, wenn ich es nicht hinterfragen muss

Weil ich glücklich bin, wie es ist,

Weil ich nichts vermiss und weil ich bei mir bin.

Normal ist, wenn ich zwar nicht angekommen bin,

Aber auf guten Weg, wenn ich alles geb‘

Und dann auch dafür belohnt werde,

Normal ist, wenn ich morgens aufwache

Und einen Tag erwarte, der gefüllt ist mit

Dingen, die mich beschäftigen und Pausen, die mich bekräftigen.

Normal ist, wenn ich selbst entscheiden darf,

Wenn ich tue was ich muss und manchmal was ich mag,

Wenn sich Stress und Ruhe die Waage halten,

Wenn ich viel lache und auch mal weine,

Wenn ich nicht ständig vergleiche und frage,

Was andere wohl tun oder haben,

Weil ich glücklich bin, wie es ist,

Weil ich nichts vermiss und weil ich bei mir bin.

Wenn ich keinen Neid verspür,

Wenn sich zwar eine Tür schließt aber

Durch das Fenster frische Luft rein weht und

Meine Reise weitergeht,

Wenn ich mich ins Abenteuer stürz, einfach aus Lust und Laune,

Wenn ich zuhause bleibe und mit niemandem sprech‘, einfach weil ich es brauche,

Wenn ich bei einer Entscheidung auf mein Herz höre und nicht auf die Stimme von außen,

Wenn mich Vorwürfe und Kritik nicht umwerfen, weil ich zu mir stehe,

Ich sie aber annehmen und hinnehmen kann.

Normal ist, wenn ich meine eigene Rückendeckung bin

Und mich trotzdem manchmal gerne anlehne,

Mich nach deiner Schulter sehne und nach einer Umarmung,

Und das obwohl ich glücklich bin, wie es ist,

Weil ich nichts vermiss und weil ich bei mir bin,

Aber solche Momente dazugehören,

Normal ist wohl, sie zu akzeptieren,

Zwischen Vernunft und Herz zu variieren.

Normal ist nicht zu definieren,

Weil nur ich weiß, was es für mich heißt

Und auch wenn du es mir manchmal nicht glaubst,

Ich glücklich bin, wie es ist,

Und auch wenn das nicht deiner Vorstellung entspricht,

Das bin ich, in meinem persönlichen Gleichgewicht.

#3 Monatsreview: Augenblicke im April

Es ist Ende April und ich weiß nicht, ob der Monat entweder verflogen ist oder doch unendlich lang war. Irgendwie ist super viel passiert und trotzdem fühlt es sich so an, als wäre grade erst Ostern gewesen. Ich finde dieses Format von Beiträgen deshalb auch selber super, um ein bisschen zu ordnen, was eigentlich alles los war.

 

In a nutshell

Ostern in der Heimat. 4 Tage in Rom, über die ich bereits ausführlich berichtet habe. Endlich ein paar super warme Frühlingstage, die schon nach Sommer geschmeckt haben. Zurück im Studentenleben, zurück im Nebenjob bei 24colours. Zurück in der Bibliothek, das Thema Bachelorarbeit wird langsam ernst. Freunde wieder getroffen, die im Ausland waren oder für die ich während des Praktikums zu wenig Zeit hatte. Und eindeutig gemerkt wie sehr ich es vermisst habe, mir meinen Tagesablauf frei einzuteilen.

 

Lieblingsmomente

Rom: Viel sehen, viiiiiel fotografieren und viel laufen. Ein wunderschöner Kurzurlaub, über den ihr hier mehr lesen könnt.

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Sonnentage: Die richtig schönen Tage haben sich so sehr auf meine Laune ausgewirkt. Seien es abendliche Spaziergänge am Rhein oder Tretboot fahren in der Rheinaue– ich habe versucht die warmen Temperaturen voll und ganz auszunutzen und so wenig Zeit wie möglich in der Wohnung zu verbringen. Mir geht es immer sofort im Ganzen besser, wenn das Wetter mitspielt, so klischeehaft das klingt.

 

Lieblingsfood

Irgendwie wurde meine sonst so strikte „Müsliliebe“ diesen Monat ein bisschen abgelöst. In Italien kann man (neben Pizza und Pasta natürlich) super leckere Sandwiches essen. Und da wir während unseres Urlaubs eher wenige Pausen gemacht haben, und wenn dann lieber für Kaffee, war es super, so etwas unterwegs zu essen.

 

 

Außerdem hab ich an den warmen Tagen meinen Kaffee gegen Iced Latte eingetauscht und auch das ist zu einem echten Favoriten geworden 🙂

 

Das hat mich genervt

Ehrlich gesagt, und das wäre wahrscheinlich einen eigenen Post wert, aber ich überlege noch, ob ich darüber mehr erzählen möchte: ich selbst. Ich fühle mich grade etwas unentschlossen, überfordert und bin innerlich total unruhig. Es macht mir Angst, dass ich bald mit meinem Bachelor fertig bin und nicht genau weiß, wie es weiter geht. Es macht mir Angst, dass ich anscheinend nie genau weiß, was ich wirklich will und dass ich festgefahrene Verhaltensweisen nicht loswerde. Das betrifft viele Bereiche in meinem Leben und natürlich geht es mir insgesamt gut, ich will mich sicher nicht beschweren- ich wünschte nur, ich würde das Chaos in meinem Kopf endlich mal geordnet bekommen.

 

Das habe ich entdeckt

Degrassi: Und schon wieder eine Serie durchgeguckt, langsam entwickle ich eine richtig klassische Netflixsucht 🙂

Bullet Journal: Ich hatte es länger geplant, aber immer aufgeschoben. Finde meine Schrift leider eigentlich nicht hübsch genug dafür, aber habe den Gedanken jetzt endlich verdrängen können und einfach mal angefangen. Passt auch dazu, dass ich Ordnung in meinen Kopf bekommen will. Und richtig Spaß macht es mir auch. Führt jemand von euch ein Bullet Journal?

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YouTube: Ich habe mir wegen Rom endlich auch mal einen YouTube Kanal erstellt und auch wenn ich mit der Plattform noch nicht ganz warm geworden bin, bin ich doch ziemlich stolz auf unser Video:

Rome Travel Diary  🙂  gefilmt und geschnitten von Kai

Was bringt der Mai?

Ich werde wohl viel Zeit in der Bibliothek und am Laptop verbringen. Mein Ziel ist es, meine letzte Hausarbeit auf jeden Fall diesen Monat fertig zu kriegen und auch mit der Bachelorarbeit schon ein Stück weiter zu kommen. Ansonsten fange ich wieder regelmäßig an, im 24colours zu arbeiten und darauf freue ich mich total- es hat mir doch sehr gefehlt während meines Praktikums. Abgesehen davon werde ich weiterhin viel Zeit mit Sport und Instagram bzw. dem Blog verbringen, weil ich diese Sachen einfach liebe und sie für mich einen Ausgleich schaffen statt eine Zusatzbelastung zu sein 🙂

#2 Monatsreview: Märzmomente

Der März wäre dann auch geschafft und damit hoffentlich der letzte Monat mit Minustemperaturen. Ich bin mir sicher, jetzt kommt der Frühling wirklich! Und für mich stehen wieder einige Veränderungen an. Mein Praktikum ist jetzt vorbei und es kommt wieder ein neuer Abschnitt. Aber erstmal: Wie war der letzte Arbeitsmonat, was stand an den Wochenenden an, was habe ich erlebt, gemocht, gegessen und gesehen?

In a nutshell:

Die Hoffnung auf Frühlingsanfang, die leider zunächst enttäuscht wurde. Ein paar Urlaubstage, die genossen wurden. Etwas Chaos im Kopf und der Versuch, es über Aufräumen, Ausmisten etc. zu lösen. In freudiger Erwartung auf das was kommt. Gesundheitlich am Ende ganz schön ausgebremst. Das fasst meinen Monat wohl ganz gut zusammen 🙂

Lieblingsmomente

Kurzurlaub: Ich habe drei schöne Tage in Brüssel verbracht, aber dazu habe ich ja bereits einen eigenen Post  veröffentlicht 🙂

Ausmisten und Reinholen: Ich habe für den Flohmarkt am Anfang des Monats ordentlich ausgemistet, aber auch dazu habe ich ja bereits einen Beitrag veröffentlicht. Außerdem hab ich meine Wohnung ein bisschen neu gestaltet. Also alten Kram raus, neue Deko rein- sowas tut mir immer gut 🙂

Interior

 

1k: Klingt wahrscheinlich unbedeutend und etwas lächerlich, aber ich habe mich doch ziemlich gefreut, dass ich bei Instagram die 1000 Follower knacken (und trotz des ewig nervigen Follow-Unfollow-Spiels erhalten) konnte 🙂

Lieblingsfood

Cafe Frida in Bonn

Frida

Leckere Overnight Oats mit Obst und Nüssen. Eine unfassbar coole Atmosphäre und nette Bedienung. Ich will bald unbedingt wieder hin 🙂

Donuts in Brüssel

 

 

Auf Instagram entdeckt und musste getestet werden. Eine tolle Auswahl und der Laden ist sehr „instagrammable“ 😀

Das hat mich genervt

Krankheit: Ich hatte an dieser Stelle erst etwas anderes stehen, aber dass ich jetzt Ende des Monats noch ordentlich krank geworden bin, hat alles andere in den Schatten gestellt. Ich werde eigentlich nie krank und wenn ist es eine leichte Erkältung, bei der ich ganz normal weiter mache (arbeite, rausgehe und teilweise sogar trainiere, was wirklich nicht schlau ist). Aber dieses Mal hat es mich echt ausgeknockt. Komplett flach liegen und ans Bett gebunden sein, das fällt mir unfassbar schwer. In solchen Momenten wird einem erst bewusst, wie sehr man seine Gesundheit wertschätzen sollte! Wie toll es ist, dass einem der gesunde Körper so viel ermöglicht! Ich nehme mir wieder vor, dafür in Zukunft dankbarer zu sein!

Das habe ich entdeckt

The Bold Type: Und wieder eine neue Serie geschafft 🙂 Leider gibt es erst 10 Folgen. Eine super Mischung aus „schön anzusehen“ und Tiefgang. Eine Prise „Der Teufel trägt Prada“ gepaart mit „Sex and the City“ und dazu eine gute Portion Feminismus. An einigen Stellen sicher überspitzt (das klischeehafte Sekt trinken auf dem Garderobenboden…) , aber es dient ja auch dem Entertainment, also mir hat es insgesamt richtig gut gefallen 🙂

Airbnb: Lieber spät als nie! Ich habe endlich auch mal ein Zimmer über Airbnb gebucht und war ehrlich gesagt etwas nervös. Aber meine Erwartungen wurden absolut übertroffen, es war unkompliziert, super spontan und das Zimmer war wunderschön! Perfekt, wenn man sich erst 5 Tage vorher überlegt, in den Kurzurlaub zu fahren.

Was bringt der April?

Erstmal ist mein Praktikum vorbei und es gibt eine kurze, zwei wöchige Auszeit. Dabei werde ich mal wieder in die Heimat fahren, Eltern und Freunde besuchen und dann geht es nach ROM! Ich bin schon unfassbar aufgeregt und freue mich auf ein bisschen Sonne, viiiiele Fotos und einfach ein wenig rauskommen. Danach geht dann der Studentenwahnsinn wieder los. Für mich heißt es Bachelorarbeit schreiben, also es wird ernst. Es liegen sicherlich etwas stressige Zeiten vor mir, aber ich freue mich auch ein wenig darauf. Außerdem steht noch ein Konzert (Wombats) an. Und ich habe mir vorgenommen, meine Sportroutine etwas zu ändern. Ich bin seit Monaten ziemlich festgefahren mit meinem Trainingsplan und habe einfach Lust auf ein bisschen Abwechslung- mal sehen, was dabei rum kommt 🙂

MärzTitel

 

#1 Monatsreview: Februarfavoriten

Ich weiß, das ist keine neue Idee, aber da ich es selber immer liebe, Beiträge dieser Art zu lesen, dachte ich, ich schreibe ab jetzt selbst an jedem Ende des Monats einen. Eine kleine Review zu den wichtigsten, schönen und nicht so schönen Momenten des Monats, was ich geschafft oder nicht geschafft habe und ein kleiner Ausblick, welche Ziele ich mir für den nächsten Monat setze 🙂 

In a nutshell:

Nachdem der Januar sich eeeendlos gezogen hat, fand ich den Februar unfassbar kurz (er hat ja nun mal auch nur 28 Tage).Wie viele von euch wissen, bin ich immer noch mitten in meinem Praktikum, weshalb unter der Woche Arbeiten anstand. Ich habe mich inzwischen eingelebt, aber immer noch nicht so richtig an den langen Tag gewöhnt. Um kurz nach acht verlasse ich täglich das Haus und komme gegen kurz vor sieben wieder. Es ist also abgesehen davon nicht so viel super Aufregendes passiert, aber meine Wochenenden habe ich umso mehr genutzt- für Freunde, Essen gehen und natürlich Fotos, Fotos, Fotos ❤ 

februar

Lieblingsmomente

„Catch up“:  Ich habe einige Freunde getroffen, die ich viel zu lange nicht gesehen habe. Es war schön zu merken, dass sich nichts ändert, dass man immer noch auf einer Wellenlänge ist, dass man sich nicht ständig sehen braucht, um aufeinander zählen zu können. Ich bin mehr als dankbar für diese Menschen.

Urlaubstage: Ich hatte zwei „lange Wochenenden“ (einmal einen freien Montag, einmal einen freien Freitag) und ich kann erst durch die 45 Stunden Woche wertschätzen, wie viel so ein Tag ausmacht. Ich habe selten Ruhe so sehr genossen. Die kleinen Momente. Für mich durchatmen. In einem Café sitzen und Kaffee trinken, weil ich ihn genieße, nicht weil ich ihn zum wach bleiben und arbeiten brauche. Das hat mir wirklich viel Kraft gegeben.

Lieblingsfood

Unter der Woche habe ich ja etwas weniger Zeit, ständig mein Geld in Cafés zu verprassen 😀 Das habe ich allerdings an den Wochenenden und freien Tagen umso mehr nachgeholt.
Dabei will ich hier nur meine drei Favoriten vorstellen:

februar5

Ich habe es endlich zu The Great Berry geschafft 🙂 Ich arbeite zwar nur 5 Minuten davon entfernt, aber in meinem Mittagspausen wäre es einfach zu hektisch, um das leckere Essen dort zu genießen. Für mich gab es die Apple Cinnamon Winter Bowl und es war einfach nur richtig gut!

 

 

 

 

 

februar3Ich war diesen Monat sogar zwei Mal bei Waffelliebe , beide Male als ich am Wochenende zu Besuch bei meinen Eltern/meinem Freund in Iserlohn war! Ich hatte (zweimal) die Eiweißwaffel (besteht aus Haferflocken und Magerquark) mit Honig, Banane und Zimt 🙂 

 

 

 

 

 

februar4Ein alter Favorit von mir und das letzte Mal war viel zu lange her, deswegen hieß es endlich wieder: Leckere Protein-Joghurt-Bowl im Oat Café. Das ist übrigens der perfekte Platz für alle Fitnessfans, die gerne ausgefallen und lecker essen. Von Protein Pancakes über Smoothies und Porridge gibt es eine riesige Auswahl und es ist nicht mal so teuer 🙂 

 

 

 

Das hat mich genervt

Das Wetter: Ich weiß, es ist das ewig gleiche Gejammer, aber ich kann die Kälte nicht mehr aushalten. Ich bin ohnehin ein sehr empfindlicher Mensch, was das angeht. In letzter Zeit hatte ich ständig blau gefrorene Hände, meine Haut trocknet von den frostigen Temperaturen aus und ich fühle mich oft antriebslos, bei Minusgraden das Haus zu verlassen. Geht es da jemandem ähnlich?

Menschenmengen: Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber diesen Monat war es besonders extrem. Der Beginn mit Karneval, als überall plötzlich am helllichten Tag betrunkene, grölende Massen unterwegs waren. Dann bedingt durch das Pendeln zur Arbeit mit einer Baustelle auf der Strecke, jeden Tag eingequetscht im vollen Zug. Und dann abends, da leider nur noch die „Prime Time“ für mich zum Trainieren bleibt, im McFit an jeder Ecke zu warten- und von der Luft will ich gar nicht erst anfangen.

Das habe ich entdeckt

Everything Sucks: Ich bin sonst unfassbar schlecht, was Serientrends angeht. Ich habe bis heute weder Game of Thrones, Orange is the new Black oder The Walking Dead gesehen (ja, Schande über mich). Aber dieses Mal habe ich EINEN TAG nach Serienstart losgelegt und die zehn Folgen zusammen mit meinem Freund an einem Wochenende durchgeguckt. Hat mir sehr gut gefallen, war schön kurzweilig und vom Genre her auch meins – der 90er Flair war super 🙂 

Vero: Genau genommen jetzt kurz vor Ende des Monats erst entdeckt, ausgelöst durch den aktuellen Hype. Ich habe mich angemeldet, aber habe wie viele andere auch mit den Server Problemen zu kämpfen- von daher kann ich grad noch nicht viel dazu sagen, nur dass ich das Prinzip der App super spannend finde, mich allerdings frage, ob ich wirklich NOCH eine Plattform nutzen möchte. Wie handhabt ihr das?

Was bringt der März?

Einen weiteren und meinen letzten Monat Praktikum. Und damit die dringende Beschäftigung mit der Frage: Was dann? Sofort Bachelorarbeit? Alles langsam angehen? Ein Thema, das mich aktuell sehr beschäftigt. Ansonsten würde ich mich riesig freuen, im März bei Instagram die „magische 1000“ zu knacken, das ist aber nicht worauf ich jetzt strikt hinarbeite, ich werde einfach so weiter machen wie bisher und bin gespannt was passiert 🙂 Außerdem stehen im März direkt zu Beginn der „Weiberkram Flohmarkt“ in Wuppertal und später das X Ambassadors Konzert an, worauf ich mich sehr freue! Es bleibt also ein wenig stressig- aber ich hoffe ja sehr, dass der Frühling langsam durchkommt, dann ist sowieso alles erträglicher 🙂 

februar2

Der Beitrag ist etwas länger geworden, als geplant- ich hoffe irgendjemand ist überhaupt bis hier gekommen… was haltet ihr allgemein von solchen Posts, soll ich das in Zukunft zu jedem Monatsende machen? Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare ❤

Über Ziele, Wünsche und Veränderungen: 2018

Ein aufregendes Jahr ist zu Ende gegangen. Ich habe unglaublich viel erlebt, bin nach Australien, London und Amsterdam gereist, habe viel Stress aber auch viele schöne „Alltagsmomente“ gehabt, Erfolge und Misserfolge und und und. Doch statt zurück zu blicken möchte ich lieber eine kleine „Vorschau“ auf 2018 machen, einen kleinen Ausblick geben auf das, was dieses Jahr auf mich zu kommt. Denn es fängt schon turbulent an und es folgen 365 Tage voller Veränderung, Herausforderungen und Neuanfängen.

 

  1. Umzug: Da wären wir schon bei der ersten großen Veränderung, die das Jahr 2017 abgeschlossen und 2018 eingeläutet hat. Spontan stand für mich noch ab dem 28.12. der Umzug aus meiner alten WG in meine erste richtige EIGENE Wohnung (keine Eltern, kein Wohnheim, kein Mitbewohner, nur ICH) an. Ich habe mich sehr kurzfristig dazu entschlossen und trotz des unheimlichen Stresses der letzten Tage bin ich mehr als glücklich über diese Entscheidung 🙂NeueWohnung                                                                        Es wird noch ein Blogpost über die fertige Wohnung mit viel mehr Fotos folgen!

2. Neuer Job: Morgen, am 02.01. startet dann auch direkt mein Praktikum. Den Vertrag habe ich bereits im Sommer letzten Jahres unterschrieben und bin seitdem total gespannt. Jetzt geht es endlich los, ich bin nervös aber auch voller Vorfreude und hoffe, dass ich viel mitnehmen, lernen und Erfahrungen sammeln kann. Es handelt sich übrigens um einen Job in einer PR- und Werbeagentur. Für alle die es nicht wissen, ich studiere Medien und Kommunikation in Bonn 🙂

3. Bachelor: Apropos Studium, da sind wir auch schon bei Punkt 3. Ich werde voraussichtlich dieses Jahr mein Studium abschließen und den Bachelor of Arts machen. Mein Studium macht mir zwar großen Spaß, aber trotzdem bin ich froh, wenn dann all diese Hausarbeiten, die ich innerhalb der Zeit schreiben musste, hinter mir liegen (ich habe den Überblick verloren ,wie viele es waren, aber mein Studium bestand fast ausschließlich aus Prüfungen dieser Art).

4. Reisen: Noch ist leider nichts ganz konkret geplant, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses Jahr 1. nach Wien, 2. (wieder, aber immer wieder gerne) nach London und 3. irgendwo in die Sonne reisen werde. Wann und wie alles genau aussehen wird steht noch nicht fest, aber direkt nach meinem Abschluss würde ich gerne eine etwas längere Reise machen- ich glaub nach so einer fertig geschriebenen Bachelorarbeit kann man das ganz gut gebrauchen 😀

5. Persönliche Ziele: Ich halte eigentlich nicht viel von guten Vorsätzen, die man nur macht, weil ein Jahr beginnt und letztendlich nicht einhält. Trotzdem möchte ich weiter und etwas konkreter ein paar Dinge angehen, die mich schon in 2017 beschäftigt oder gestört haben. Das sind sehr persönliche Sachen, die ich an mir ändern möchte und hier nicht teilen werde, ich hoffe aber sehr, dass ich im Laufe des Jahres 2018 meinen Zielen in der Hinsicht näher komme.

BLOGNEUJAHR

Wie ist das bei euch, habt ihr konkrete Pläne, Ziele, Vorsätze für 2018? Egal wie, ich wünsche euch allen, dass ein ganz tolles, besonderes Jahr wird ❤